Tag Archives: Livemusik

Live-Momente im Januar und Februar

4 Feb

2020 – Ins neue Konzertjahr gestartet sind wir mit Alex Band/The Calling. Der Megahit der Band aus dem Jahr 2001 ist nach wie vor „Wherever You Will Go“. 2005 trennte sich die Band und Alex Band machte solo weiter. Zuletzt in Europa auf Tour war er 2011/12. Krankheitsbedingt wurde es dann sehr ruhig – zumindest in Deutschland. Insofern waren wir natürlich sehr gespannt auf den Tourauftakt Anfang Januar in München. Leider war die Backstage Halle recht spärlich gefüllt und Alex Band war früher definitiv besser. Er hat sich zwar im Laufe des Konzerts gesteigert, aber die Anlaufschwierigkeiten waren nicht zu übersehen bzw. überhören. Von anderer Seite haben wir gehört, dass er bei den weiteren Tourkonzerten wieder an seine alte Form anknüpfen konnte, was uns natürlich sehr freut.

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Relativ kurzfristig sind wir an einem Samstagabend zum Benefiz Acoustic von Singersongwriter Robert Redweik im Bürgersaal in Ismaning gefahren. Der Akustik-Auftritt fand im Rahmen des Benefizkonzerts für das Kinderhospiz Demelza Hospice Care For Children statt. Musik ganz pur, nur Stimme, Gitarre oder Keyboard und Cello – so kommen die wunderschönen Songs von Robert besonders gut zur Geltung!

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Die leider immer noch eher unterbewertete Essener Band KUULT hat sich, seit wir sie vor vier Jahren das letzte Mal gesehen haben, enorm weiterentwickelt. Die deutschen Songs mit tollen Texten waren schon immer sehr gut und die Stimme von Chris Werner sowieso. Aber was die Performance und Intensität angeht, hat sich KUULT sehr, sehr positiv entwickelt. Die zwei Konzertstunden vergingen wie im Flug im Wechsel von rockigen Songs und wunderbaren Balladen. Besonders erwähnens- und lobenswert auch der Support David Pfeffer, der sich mit neuen Songs seines noch in diesem Jahr erscheinenden Albums präsentierte, das erstmals auf Deutsch sein wird.

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Jim Kroft war seit 2014 mit seinem Projekt „Journeys“ u. a. in China, Ostafrika und USA unterwegs, um Land und Leute intensiv kennenzulernen. Sehr viel Engagement floss auch in sein Filmprojekt „The March Of Hope“, in dem er seine Erlebnisse mit Flüchtlingen auf Lesbos und Idomeni filmisch festgehalten hat. Das Filmprojekt ist vielfach preisgekrönt. Um so schöner, dass es mit dem neuen Album „Love in the Face of Fear“ nun auch wieder ein musikalisches Lebenszeichen und eine Tour gibt. In München trat Jim im kleinen, aber feinen Cord Club auf und brannte knapp zwei Stunden ein mitreißendes musikalisches Feuerwerk ab. Uns hat es so gut gefallen, dass wir uns Ende des Monats noch ein zweites Tourkonzert gönnen werden.

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Ein paar Videos von den Auftritten findet ihr auf unserem YouTube-Channel. (ima)

LIVINGSTON sind zurück

26 Jan

p1000446So mancher mag sich noch an „Broken“ erinnern, den Song, welcher der international aufgestellten Rockband Livingston vor einigen Jahren zum Durchbruch verhalf. Seither ist einige Zeit vergangen, doch auch, wenn es um die aktuell vier Musiker ruhiger geworden ist: Sie sind noch da, und seit Mittwochabend sind sie auch zurück auf der Bühne. Tourauftakt war in der Kranhalle in München – und es scheint, dass ihre Fans nur darauf gewartet haben, dass Livingston es endlich wieder krachen lassen.

Es ist eine bitterkalte Winternacht in der bayerischen Hauptstadt, doch nach und nach füllt sich die angenehm temperierte Kranhalle mit Menschen. Bevor jedoch mit Livingston der Headliner des Abends die Bühne betritt, darf James Gillespie zeigen, was er drauf hat. Der gebürtige Schotte und Wahl-Londoner hat nur seine Stimme, seine Gitarre – und seinen Humor, mit dem er das Publikum schnell einfängt. Mit viel Herzblut und einer außergewöhnlichen Stimme interpretiert er eigene Songs und auch mal ein Cover, bei dem man zweimal hinhören muss, um das Original rauszuhören: Der Mann mit dem Dutt ist ein musikalischer Artist, der mit Soul in der Stimme überzeugt und den großen Applaus am Ende seines Auftritts zurecht bekommt.

Dann ist es Zeit für Livingston-Frontmann Beukes Willemse und seine Mannschaft. 2014 ist die Band zum letzten Mal durch Deutschland getourt, um ihr damals frisch auf den Markt gekommenes Album „Animal“ vorzustellen. Entsprechend ausgehungert zeigen sich Fans und Band und haben sichtlich ihre Freude, endlich wieder die Gitarren von der Leine und den Emotionen freien Lauf zu lassen. Mitgebracht haben Livingston aber nicht nur neuere Songs wie „Human“ oder „Reckless“ von „Animal“; sie haben tief im Fundus ihrer Kreativität gegraben und die eine oder andere Perle aus frühen Tagen eingepackt. „Dream or drown“, „Disease“ und „Broken“ finden sich auf der Setlist genauso wie „Like a wheel“, an dessen Beginn das Zusammenspiel von Beukes‘ hypnotischem Gesang und den sanften Klängen, die Jakob Nebel seiner Hang entlockt, eine ganz besondere Magie enfacht.

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Laute und leise Töne, kerniger Rock und sanfte Weisen: Livingston reißen ihr Publikum mit, so auch mit dem leidenschaftlich zelebrierten „Somebody“ und dem „Rausschmeißer“ am Ende, der Zugabe „Fire to fire“.

„This is like family“, ruft Beukes an diesem Abend ins Mikro. Doch irgendwann geht auch das schönste Fest zuende. Die Fans jedoch freuen sich wohl schon aufs nächste Familientreffen.

Die internationale Band mit Ursprung in London veröffentlichte in den vergangenen Jahren drei Alben (Sign Language, Fire to Fire, Animal). Die Tourneen der Band waren ausverkauft, und die Hit-Single „Broken“ brachte zahlreiche Auszeichnungen (Airplay Top20 Single, Nr. 1 und Nr. 2 in der Rock-Kategorie für Amazon und iTunes). Seit dem letzten, eigenproduzierten Album „Animal“, das „die ganze Palette von Emotionen erfasst, für die die Band immer bekannt war, welche aber noch nie so erfolgreich in einer Produktion verwirklicht wurde“, sind mittlerweile zwei Jahre vergangen, die die Band 2015 mit einer kleinen Konzerttour in Südafrika – u. a. spielten sie beim Oppikoppi Festival – und intensivem Songwriting auf Menorca verbracht hat.

Termine der Mini-Deutschland-Tour:

25.01.17 – München, Kranhalle
26.01.17 – Frankfurt, Nachtleben
27.01.17 – Düsseldorf, Stone (sold out)
28.01.17 – Hamburg, Knust
29.01.17 – Berlin, Auster Club (sold out)

JORIS – „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“-Tour

9 Okt

Von der ersten bis zur letzten Sekunde des Konzerts taucht man ein in ein Meer von Emotionen. Von traurig über nachdenklich bis hin zu übersprühender Freude ist alles dabei. Teilweise kann man die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, wenn alle gebannt den Zeilen von JORIS lauschen. Viele der Songs fangen ganz leise an, um dann irgendwann mit allen Instrumenten wie ein Feuerwerk zu explodieren. Jeder einzelne Song ist eine Perle – sprachlich, gesanglich und musikalisch. Auch JORIS‘ Musiker (Wolfgang Morenz – Gitarre, Bino Engelmann – Drums, Constantin Krieg – Keys, Tobias Voges – Bass) bekommen viel Raum, ihr Können bei der einen oder anderen eindrucksvollen Jamsession zu zeigen. Man schließt die Augen, klatscht, singt und springt und lässt sich einfach mitreißen von der Intensität der großartigen Musik mit Esprit, Tiefgang und Lebensfreude, die JORIS gut zwei Stunden gutgelaunt im ausverkauften Münchner Technikum präsentiert (Support: Jonathan Kluth).

Die aktuelle „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“-Tour ist zwar gerade erst angelaufen, aber die meisten der Termine sind schon längst ausverkauft. Wer also für diese Tour keine Karten mehr bekommt, dem empfehlen wir die Tour-Fortsetzung im Februar/März nächsten Jahres! (ima)

Tickets und Termine 2016

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Zitat

Bücher und Musik – eine anregende Kombination

12 Okt

Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und einen Rundgang auf der Frankfurter Buchmesse 2014 mit dem Besuch des Tourabschlusskonzerts von Max Giesingers „laufen lernen“ Tour im Frankfurter Bett kombiniert. Das ist zwar einerseits eine sehr gute Idee, weil wir Bücher und Musik lieben, andererseits eine eher schlechte, weil die Füße schon nach einem halben Messetag ziemlich platt sind. Aber bei Live-Musik wird man dann auch schnell wieder munter.

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Da es unser erster Besuch auf der Buchmesse gewesen ist, war natürlich alles sehr aufregend, beeindruckend und interessant. Man kann an den Ständen in der Vielzahl an neuen Büchern schmökern; wenn man Glück hat, erwischt man die eine oder andere Diskussion oder Signierstunde – oder man begibt sich zu den Lesungen ins Lesezelt und genießt dort Momente der Ruhe im Trubel der Messe. Ein wenig schade – aber für den Geldbeutel wohl besser – fanden wir, dass man an den Fachbesucher- und Pressetagen leider keine Bücher kaufen kann, das geht nur am Publikumswochenende bzw. am letzten Messetag, dem Sonntag. Wer Bücher liebt und die Gelegenheit hat, dem empfehlen wir auf jeden Fall einen Besuch auf der nächsten Buchmesse in Frankfurt!

DSCN9768Am Abend dann das Tour-Abschlusskonzert von MAX GIESINGR in der Frankfurter Location „Das Bett„. Gut vier Wochen war Max mit seiner Band und dem via Crowdfunding finanzierten und realisierten ersten Album „laufen lernen“ auf Deutschland-Tour – mit einem Abstecher nach Wien. Es war nicht seine erste, sondern bereits seine dritte Tour, aber mit dem ersten eigenen Album im Gepäck war es natürlich trotzdem etwas ganz Besonderes – für den Künstler ebenso wie für seine Fans. „laufen lernen“ symbolisiert den steinigen Weg bis zur Realisierung dieses abwechslungsreichen Albums und markiert gleichzeitig den Neuanfang zur Erfüllung seines ganz persönlichen Traums: nämlich unabhängig und ohne Zwänge der Plattenindustrie seinen musikalischen Weg gehen zu können. Die Konzerte in 18 Städten waren bestens besucht, der Support KUULT aus Essen heizte jeweils ordentlich ein, und es machte einfach nur unbeschreiblich viel Spaß, den versierten Musikern, den ausgefeilten Intros und Arrangements und den mit einfühlsamer Stimme vorgetragenen Liedern des Singer/Songwriters Max Giesinger zu lauschen – oder mitzusingen und abzudancen. (ima)

Nächste Gelegenheit Max & Band mit Special Guests zu erleben: Beim Jahresabschlusskonzert Max Giesinger & Friends, am Samstag, 27.12.2014, 20:00 Uhr im Tollhaus in Karlsruhe.

„Die Tage werden kürzer, der Sommer ging vorbei.“

26 Aug

Unser SommerEin herrlicher Sommer ist fast vorbei. So langsam stellt sich ein wenig Wehmut und Melancholie ein, gleichzeitig aber auch Vorfreude auf den nächsten. Genau diese Stimmung besingt Max Giesinger mit „Unser Sommer“ und genau diese Stimmung fängt auch das erste Musikvideo von Klaus Sahm dazu ein. Der Song beginnt mit einem schönen Gitarren-Intro und steigert sich zu einer eingängigen Melodie mit Ohrwurmpotenzial. Die Video-Bilder dazu unterstreichen die Melancholie mit wunderbaren Licht- und Farbstimmungen und die Freude durch Späße und Lachen.

Max Giesinger ist einer dieser jungen Musiker, die es an die Spitze schaffen wollen. Einige davon sind gut, manche sogar sehr. Herausragende Künstler gibt es jedoch nur relativ selten. Es sind diejenigen, die dem Zuhörer eine Gänsehaut verschaffen und bei denen man merkt, dass sie Musik im Blut und in der Seele haben. Giesinger gehört wie kaum ein anderer zu dieser Kategorie. Die Kombination seiner markanten Stimme und seiner lockeren Art macht ihn einzigartig. Sein eigenes Ding zu machen war für Max schon immer sein größter Antrieb, weshalb er schon früh mit dem Schreiben eigener Songs begann. Die jahrelange Erfahrung spiegelt sich in seinen heutigen Songs wieder, welche durch eingängige Hooklines und durchdachte Texte herausstechen.


Single und gleichnamige EP „Unser Sommer“ erscheinen am 30. August zunächst als Download. 
Eine limitierte physische Edition gibt es dann auf der „In dieser Stadt Tour 2013“ im September:

14.09.13 Berlin, Crystal Club
15.09.13 Hamburg, Prinzenbar
16.09.13 Köln, Studio 672
17.09.13 Münster, Cafe Sputnik
18.09.13 Frankfurt, Ponyhof
24.09.13 München, Backstage Club
25.09.13 Karlsruhe, JubeZ
26.09.13 Stuttgart, Goldmarks

(ima)

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