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LIVINGSTON sind zurück

26 Jan

p1000446So mancher mag sich noch an „Broken“ erinnern, den Song, welcher der international aufgestellten Rockband Livingston vor einigen Jahren zum Durchbruch verhalf. Seither ist einige Zeit vergangen, doch auch, wenn es um die aktuell vier Musiker ruhiger geworden ist: Sie sind noch da, und seit Mittwochabend sind sie auch zurück auf der Bühne. Tourauftakt war in der Kranhalle in München – und es scheint, dass ihre Fans nur darauf gewartet haben, dass Livingston es endlich wieder krachen lassen.

Es ist eine bitterkalte Winternacht in der bayerischen Hauptstadt, doch nach und nach füllt sich die angenehm temperierte Kranhalle mit Menschen. Bevor jedoch mit Livingston der Headliner des Abends die Bühne betritt, darf James Gillespie zeigen, was er drauf hat. Der gebürtige Schotte und Wahl-Londoner hat nur seine Stimme, seine Gitarre – und seinen Humor, mit dem er das Publikum schnell einfängt. Mit viel Herzblut und einer außergewöhnlichen Stimme interpretiert er eigene Songs und auch mal ein Cover, bei dem man zweimal hinhören muss, um das Original rauszuhören: Der Mann mit dem Dutt ist ein musikalischer Artist, der mit Soul in der Stimme überzeugt und den großen Applaus am Ende seines Auftritts zurecht bekommt.

Dann ist es Zeit für Livingston-Frontmann Beukes Willemse und seine Mannschaft. 2014 ist die Band zum letzten Mal durch Deutschland getourt, um ihr damals frisch auf den Markt gekommenes Album „Animal“ vorzustellen. Entsprechend ausgehungert zeigen sich Fans und Band und haben sichtlich ihre Freude, endlich wieder die Gitarren von der Leine und den Emotionen freien Lauf zu lassen. Mitgebracht haben Livingston aber nicht nur neuere Songs wie „Human“ oder „Reckless“ von „Animal“; sie haben tief im Fundus ihrer Kreativität gegraben und die eine oder andere Perle aus frühen Tagen eingepackt. „Dream or drown“, „Disease“ und „Broken“ finden sich auf der Setlist genauso wie „Like a wheel“, an dessen Beginn das Zusammenspiel von Beukes‘ hypnotischem Gesang und den sanften Klängen, die Jakob Nebel seiner Hang entlockt, eine ganz besondere Magie enfacht.

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Laute und leise Töne, kerniger Rock und sanfte Weisen: Livingston reißen ihr Publikum mit, so auch mit dem leidenschaftlich zelebrierten „Somebody“ und dem „Rausschmeißer“ am Ende, der Zugabe „Fire to fire“.

„This is like family“, ruft Beukes an diesem Abend ins Mikro. Doch irgendwann geht auch das schönste Fest zuende. Die Fans jedoch freuen sich wohl schon aufs nächste Familientreffen.

Die internationale Band mit Ursprung in London veröffentlichte in den vergangenen Jahren drei Alben (Sign Language, Fire to Fire, Animal). Die Tourneen der Band waren ausverkauft, und die Hit-Single „Broken“ brachte zahlreiche Auszeichnungen (Airplay Top20 Single, Nr. 1 und Nr. 2 in der Rock-Kategorie für Amazon und iTunes). Seit dem letzten, eigenproduzierten Album „Animal“, das „die ganze Palette von Emotionen erfasst, für die die Band immer bekannt war, welche aber noch nie so erfolgreich in einer Produktion verwirklicht wurde“, sind mittlerweile zwei Jahre vergangen, die die Band 2015 mit einer kleinen Konzerttour in Südafrika – u. a. spielten sie beim Oppikoppi Festival – und intensivem Songwriting auf Menorca verbracht hat.

Termine der Mini-Deutschland-Tour:

25.01.17 – München, Kranhalle
26.01.17 – Frankfurt, Nachtleben
27.01.17 – Düsseldorf, Stone (sold out)
28.01.17 – Hamburg, Knust
29.01.17 – Berlin, Auster Club (sold out)

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Livingston: „Animal“ kommt tierisch gut

25 Okt

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Die internationale Rockband Livingston hat ’ne Neue: „Animal“ heißt die Scheibe, die vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen ist, und jetzt tourt die Gruppe um Beukes Willemse mit dem „Tier“ im Gepäck durch Deutschland. Ein Live-Erlebnis im Münchner Technikum.

„Auszieh’n!“, skandiert eine junge Frau in der achten Reihe. Beukes Willemse ist selbst schuld, dass die Damenwelt wilde Fantasien entwickelt. Erzählt der aus Südafrika stammende Frontmann der Gruppe Livingston dem Münchner Publikum doch glatt, was die Musiker an ihrem „Day off“ in Bayerns Hauptstadt so getrieben haben: Ein Spa-Besuch stand auf dem Programm, genauer gesagt der Saunabereich. „Ihr Deutschen seid so liberal“, schwärmt Willemse über das nackte Vergnügen im Badetempel – und die Mädels im Parkett bedauern ganz offensichtlich, dass sie den Donnerstag nicht auch im Schwimmbad verbracht haben.

Doch eigentlich geht es an diesem Abend im Technikum ja um Musik. Rockmusik, richtig gute noch dazu. Livingston stellen auch in München unter Beweis, dass sie den „Großen“ im Geschäft wie Coldplay in nichts nachstehen. Weder in Sachen Bühnenpräsenz noch im Songwriting, und Beukes Willemse hat durchaus die charismatischen Qualitäten, die eine Bühne ausfüllen können – vor allem, wenn er sich einen musikalischen Wettstreit mit seinem deutschen Gitarristen Jakob Nebel liefert oder seine Stimme in faszinierende Höhen treibt.

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Das neue Album „Animal“ hat gute Live-Qualitäten, doch auch alte Stücke der Vorgänger „Fire to Fire“ und „Sign Language“ werden perfekt in Szene gesetzt. Zwei Gitarren, manchmal auch zwei Drumsets (Jakob kann beides), treibender Bass und ein akzentuierendes Maß an Elektronik sorgen für den charakteristischen Livingston-Sound, und dieser entwickelt eine eigene Magie, die auch bei halbvollem Haus wirkt. Noch besser gewirkt hätte sie allerdings, wenn der Sound besser abgemischt gewesen wäre – so muss man leider ein paar Prozent abziehen für die Übersteuerung. Schade, jammerschade um einen ansonsten perfekt gewesenen Konzertabend mit einer glänzend aufgelegten Band und einem fröhlich vor sich hin plaudernden Willemse. Da hilft nur eins: Möglichst bald das nächste Livingston-Konzert besuchen und so dafür sorgen, dass die Hallen richtig voll werden. Dann, so hoffen wir, klappt’s auch mit dem Sound. 😉 (bb)

Die weiteren Animal-Tour-Termine:
26.10.14 – Die Werkstatt, Köln
28.10.14 – Das Cann, Stuttgart
29.10.14 – FZW, Dortmund
30.10.14 – Mojo Club, Hamburg
07.11.14 – Hoxton Square Bar & Kitchen, London

Weitere Fotos – Link

Leise, aber kraftvoll: Livingston auf Akustiktour durch Deutschland

10 Apr

Noch nichts vor in den kommenden Tagen? Lust auf ein gutes Konzert? Da hat uns heute doch eine gemeinsame Freundin den Mund wässrig gemacht. „Ohne Worte“, „weggefegt“ und „klasse“ waren so ungefähr die Worte, die sie gebrauchte, um ihr Konzerterlebnis vom Dienstag zu beschreiben. Die Rede ist von Livingston.

Eigentlich braucht uns ja keiner zu überzeugen, dass Livingston klasse Musik machen. Das ist einfach so, und Leadsänger Beukes Willemse jagt seine Stimme in Sphären, die kurz vor der Hochfrequenz von Ultraschallwellen stehen. Satte Rockriffs, kraftvolle Balladen, intelligente Texte – das zeichnet die Band aus. Dieses Mal jedoch wurde das elektronische Powerpaket daheim gelassen – schließlich sind Livingston auf Acoustic-Tour durch Deutschland und setzen auf die einfachen Dinge des Musikerlebens.

Das Ergebnis scheint umwerfend zu sein, zumindest, wenn unsere werte Freundin das Maß der Dinge ist. Noch gibt es einige Konzerte im Bundesgebiet zu erleben. Einen Vorgeschmack gibt’s hier:


Weitere Tourtermine:

Donnerstag, 12. April: Fritz/Bremen

Samstag, 13. April:       Framatikoff/Duisburg

Sonntag, 14. April:       Die Werkstatt/Köln

Montag, 15. April:        Crystal Club/Berlin

Mittwoch, 17. April:    Knust/Hamburg

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