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Release: 20 Years #1/4 von Gil Ofarim

26 Jan

2018 – Im Februar 2017 gibt uns Gil Ofarim mit der Single „Still Here“ ein Zeichen, dass bald mit neuer Musik von ihm zu rechnen ist. Nun war 2017 allerdings ein sehr ereignis- und arbeitsreiches Jahr für den Künstler mit der Teilnahme und dem Gewinn bei „Let’s Dance“, der Übernahme einer Hauptrolle im ARD-Märchenfilm „Das Wasser des Lebens“, der Arbeit als Synchronsprecher (als Capper) in „My Little Pony: Der Film“ und last but not least zwei großen Musik-Tourneen zum Jahresende mit „Disney in Concert – Magic Moments“ und „White Christmas in Concert“.

Da kann man es verstehen, dass die Veröffentlichung der neuen Musik-EP „20 Years“ dann doch etwas länger gedauert hat – nämlich genau bis heute (26.01.18)! Doch wie heißt es so schön: gut Ding will Weile haben, d. h. auf gute Musik wartet man auch gerne ein wenig länger.

Die neue Scheibe ist ein Soloprojekt von Gil Ofarim mit neuen englischen Songs; nach zuletzt zwei Alben mit deutscher Rockmusik („Stell dir vor“ 2010 und „Seid ihr dabei“ 2o14) nun quasi „Back to the Roots“ zum Beginn seiner Musikkarriere vor 20 Jahren, die mit „Round’n’Round“ begann.

Uns gefällt die Scheibe mit fünf temporeichen, gitarrenlastigen Rocksongs sehr, sehr gut. Die warme und gefühlvolle Reibeisenstimme geht unter die Haut, die Songs haben im positiven Sinn Ohrwurmpotenzial.

Gil sagt dazu: „…endlich ist es so weit!… meine neue Platte 20 Years #1/4 ist seit heute als Download erhältlich… die EP ist der erste Teil eines vierteiligen Werks, mit dem ich mein zwanzigjähriges Bühnenjubiläum feiere… ich hoffe, ihr feiert mit!… auf der Opener-EP gibt es gleich eine ganze Menge zu erzählen… gerade Don’t stop trying beschreibt die letzten 20 Jahre sehr gut: Wenn du etwas willst, dann schaffst du es auch – hör einfach nie auf es zu versuchen!… ab nächsten Freitag spiele ich die Songs dann mit meiner Band live auf Tour für euch…“

Am besten gefällt uns die Aussage, dass es sich um Teil 1 eines vierteiligen Werkes handelt – wir dürfen uns also auf noch viel mehr neue Musik von Gil Ofarim freuen. Doch zunächst einmal kann man die neuen Songs auf der „20 Years“-Tour im Februar/März live hören. (ima)

„20 Years“ – Tour 2018
02.02.2018 Berlin (Badehaus)
09.02.2018 Wolfenbüttel (Lindenhalle)
10.02.2018 Kiel (Max Nachttheater)
11.02.2018 Hamburg (Logo)
15.02.2018 Frankfurt (Nachtleben)
16.02.2018 Bochum (Matrix)
17.02.2018 Monheim (Aula Berliner Ring)
18.02.2018 Hannover (Musikzentrum)
23.02.2018 München (Technikum)
24.02.2018 Wien (Chaya Fuera)
02.03.2018 Wetzikorn/ Zürich (Hall Of Fame)

 

 

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JORIS – „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“-Tour

9 Okt

Von der ersten bis zur letzten Sekunde des Konzerts taucht man ein in ein Meer von Emotionen. Von traurig über nachdenklich bis hin zu übersprühender Freude ist alles dabei. Teilweise kann man die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören, wenn alle gebannt den Zeilen von JORIS lauschen. Viele der Songs fangen ganz leise an, um dann irgendwann mit allen Instrumenten wie ein Feuerwerk zu explodieren. Jeder einzelne Song ist eine Perle – sprachlich, gesanglich und musikalisch. Auch JORIS‘ Musiker (Wolfgang Morenz – Gitarre, Bino Engelmann – Drums, Constantin Krieg – Keys, Tobias Voges – Bass) bekommen viel Raum, ihr Können bei der einen oder anderen eindrucksvollen Jamsession zu zeigen. Man schließt die Augen, klatscht, singt und springt und lässt sich einfach mitreißen von der Intensität der großartigen Musik mit Esprit, Tiefgang und Lebensfreude, die JORIS gut zwei Stunden gutgelaunt im ausverkauften Münchner Technikum präsentiert (Support: Jonathan Kluth).

Die aktuelle „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“-Tour ist zwar gerade erst angelaufen, aber die meisten der Termine sind schon längst ausverkauft. Wer also für diese Tour keine Karten mehr bekommt, dem empfehlen wir die Tour-Fortsetzung im Februar/März nächsten Jahres! (ima)

Tickets und Termine 2016

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Gloria – mein Stolperstein beim BuViSoCo

30 Aug

Der Bundesvision Song Contest hat mit Mark Forster sowie den Zweit- und Drittplatzierten (Donots, Yvonne Catterfeld) würdige Sieger gehabt gestern Abend bei der Show von Stefan Raab auf ProSieben. Der BuViSoCo ist ein deutscher Musikwettbewerb, in den jedes unserer 16 Bundesländer einen deutschsprachingen oder besser deutschsingenden Vertreter schickt.

91jMW0q-dEL._SL1500_Mein Stolperstein* des Abends, an dem ich hängen bleibe, ist jedoch GLORIA. Die warme, ein wenig raue und sehr ausdruckstarke Stimme von Klaas Heufer-Umlauf lässt mich sofort aufhorchen, und zwar so, dass ich mir gleich an diesem Abend noch das brandneue Album „Geister“ (VÖ 07.08.2015) und das erste Album „Gloria“ (2013) anhöre. Genau so wie mich die Stimme aufhorchen und ein wenig erstaunen lässt – kennt man Heufer-Umlauf doch eher als Moderator oder Teil des Comedyduos Joko und Klaas, bestenfalls noch als Schauspieler -, so ergeht es mir auch mit der Musik. Besonders die Texte stechen hervor.

„Die Texte fesseln, doch sie liefern keine Parolen, sie stiften Gedanken. GLORIA greifen Dinge auf, die wir zu übersehen drohen um sie behutsam in unseren Blick zu legen. In „Stolpersteine“ etwa, einem Stück gegen das Leugnen und Vergessen. „Geister“ erzählt davon, wie ein Mensch sich mit den falschen Idealen selbst begräbt, welche Gefahren ein unreflektiertes Dasein in sich trägt: „… du wirst voller Stolz alles was noch kommen soll begraben wollen …“ In „Heilige und Hunde“ wird dieser Gedanke aufgegriffen, diesmal radikaler: Das Stück kreist thematisch um blinden Gehorsam.

Ein liebevolles und vielschichtiges Album. Es unterhält, nimmt mit, schafft einen Raum, in den man eintauchen kann. Gleichzeitig macht es einen für bestimmte Dinge einfühlsamer, sensibler, aufmerksamer. Das alles geschieht ohne erhobenen Zeigefinger.“

71pSllIEKrL._SL1200_Man muss (zu)hören bei diesen Alben, weil es Interessantes zu entdecken und zu ergründen gibt. Auch musikalisch absolut stimmig. Überwiegend ruhig, unaufgeregt, mit eindringlichen Botschaften. Die Aussage „Ein musikalisch und inhaltlich facettenreiches Album, das bewegt“ kann ich unterschreiben – und das gilt sowohl für Geister als auch für Gloria. (ima)

Tourdaten:
01.10. – BREMEN – KULTURZENTRUM SCHLACHTHOF
02.10. – ERFURT – STADTGARTEN
03.10. – MÜNCHEN – MUFFATHALLE
04.10. – WIEN – CHAYA FUERA
09.10. – KÖLN – GLORIA
10.10. – HANNOVER – PAVILLON
11.10. – STUTTGART – WIZEMANN
16.10. – ESSEN – WESTSTADTHALLE
17.10. – FRANKFURT – SANKT PETER
18.10. – BERLIN – ASTRA
23.10. – MÜNSTER – SKATERS PLACE
24.10. – HAMBURG – GRÜNSPAN
25.10. – HAMBURG – ÜBEL & GEFÄHRLICH (Zusatzshow)
12.11.  – ROSTOCK – HELGAS STADTPALAST
13.11. – LEIPZIG – WERK 2
14.11. – MAGDEBURG – MORITZHOF

*„Stolpersteine“, ein bemerkenswerter Song auf dem kürzlich erschienenen Gloria-Album „Geister“. Textzitate aus dem Pressetext der Homepage

„V’Stärker Aus!“ – Akustik-Album von Godoj kommt im August

13 Mai
(c) Thomas Godoj via Facebook

(c) Thomas Godoj via Facebook

Dank Crowdfunding erschien im letzten Jahr das fünfte Studioalbum „V“ von Thomas Godoj. Das jetzt angekündigte Akustik-Album „V’Stärker Aus!“ ist ein weiteres Produkt aus diesem Crowdfunding.
„Die Veröffentlichung von „V’Stärker Aus!“ ist für Ende August geplant. Derzeit laufen die Vorbereitungen, um die neuen Akustik-Versionen im Oktober auf voraussichtlich acht Terminen in Locations mit Theater-Atmosphäre live zu präsentieren. Die Band um Thomas Godoj wird dafür musikalisch von zwei Streichern und einem Pianisten verstärkt. Es lohnt sich, sich diese neuen Facetten des Sängers und Songwriters anzuhören!“

Hier die Pressemitteilung zum Akustik-Album „V’Stärker Aus!“:
„2014 war ein aufregendes Jahr für Thomas Godoj. Nach dem Entschluss, eigene Wege im Musikbusiness zu gehen und für die Finanzierung seines fünften Studioalbums „V“ seine Fans per Crowdfunding ins Boot zu holen, war erst einmal alles offen. Doch die Frage, ob dieser Schritt gelingen würde, war in Rekordzeit beantwortet! Innerhalb weniger Stunden war die angepeilte Summe von 55.000 Euro zusammengekommen und am Ende hatte er rund 160.000 Euro erreicht und ist damit bis heute Europameister im Bereich Musik-Crowdfunding!

Dieser überwältigende Erfolg eröffnete zusätzlich zur Produktion von „V“, das im Oktober 2014 veröffentlicht wurde, die Möglichkeit, sich und den Fans einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen und ein Akustik-Album aufzunehmen.  „V’Stärker Aus!“ unternimmt nun einen Streifzug durch Godojs musikalische Geschichte und versammelt mit 14 Songs eine Auswahl aus dem deutschen Material der bisherigen fünf Studioalben. Dabei ging es nicht einfach nur darum den Stecker zu ziehen sondern darum, die Titel neu zu interpretieren ohne sich Grenzen aufzuerlegen oder irgendwelchen Erwartungen entsprechen zu wollen.

„Wir haben versucht, die Songs ganz neu zu betrachten und uns zu fragen, welche musikalische Richtung dem jeweiligen Titel gut zu Gesicht stehen würde. Dabei wurde jeweils das dem Song zugrunde liegende Gefühl auf den Kern reduziert und dieses als Inspiration für das neue Hauptmotiv genutzt, wie z. B. beim gesellschaftskritischen „Niemandsland“, für das wir Anleihen im Swing genommen haben, da Jazz in den 60er Jahren Teil des Ausdrucks einer Bewegung gegen Gewalt und Verbrechen war – was thematisch also mehr als passend ist. Mit dieser Herangehensweise wurde jeder Titel umgestrickt und neu arrangiert, so dass die Leute die meisten Songs beim ersten Hören wahrscheinlich gar nicht auf Anhieb erkennen werden, obwohl sie ihnen seit Jahren bekannt sind. Aus „Dächer einer ganzen Stadt“, das auf unseren Konzerten seit jeher eigentlich eine absolute Partynummer ist, ist so eine eher mystische Ballade geworden. Ansonsten haben wir uns quasi an jeder musikalischen Schublade bedient und geschaut, welche Richtung zu welchem Song passen könnte, ohne dass die Aussage des jeweiligen Titels dabei verfälscht wird. Musikalisch wurde das Ganze mit Hilfe von Flügel, Cello, Geige, Akustik-Gitarre, Bass, Jazz Drumset und Percussion umgesetzt. Neben Swing finden sich auch noch Elemente aus Reggae/Ska, Latin, Rockabilly, Country, R’n’B und sogar gechilltem Hip-Hop. Das gab es so bisher noch nicht und ich finde, es ist einfach ein geiles Album geworden. Ich bin sehr gespannt auf die Reaktionen und freue mich schon darauf, die Sachen live zu spielen“, sagt er selbst. Thomas Godoj, der für seine energiegeladenen Live-Shows bekannt ist, schlägt auf diesem Album, auch mal ruhigere Töne an und seine ausdrucksstarke und gefühlvolle Stimme erhält Raum, um ihre Intensität voll zu entfalten.“

Quelle

Livingston: „Animal“ kommt tierisch gut

25 Okt

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Die internationale Rockband Livingston hat ’ne Neue: „Animal“ heißt die Scheibe, die vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen ist, und jetzt tourt die Gruppe um Beukes Willemse mit dem „Tier“ im Gepäck durch Deutschland. Ein Live-Erlebnis im Münchner Technikum.

„Auszieh’n!“, skandiert eine junge Frau in der achten Reihe. Beukes Willemse ist selbst schuld, dass die Damenwelt wilde Fantasien entwickelt. Erzählt der aus Südafrika stammende Frontmann der Gruppe Livingston dem Münchner Publikum doch glatt, was die Musiker an ihrem „Day off“ in Bayerns Hauptstadt so getrieben haben: Ein Spa-Besuch stand auf dem Programm, genauer gesagt der Saunabereich. „Ihr Deutschen seid so liberal“, schwärmt Willemse über das nackte Vergnügen im Badetempel – und die Mädels im Parkett bedauern ganz offensichtlich, dass sie den Donnerstag nicht auch im Schwimmbad verbracht haben.

Doch eigentlich geht es an diesem Abend im Technikum ja um Musik. Rockmusik, richtig gute noch dazu. Livingston stellen auch in München unter Beweis, dass sie den „Großen“ im Geschäft wie Coldplay in nichts nachstehen. Weder in Sachen Bühnenpräsenz noch im Songwriting, und Beukes Willemse hat durchaus die charismatischen Qualitäten, die eine Bühne ausfüllen können – vor allem, wenn er sich einen musikalischen Wettstreit mit seinem deutschen Gitarristen Jakob Nebel liefert oder seine Stimme in faszinierende Höhen treibt.

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Das neue Album „Animal“ hat gute Live-Qualitäten, doch auch alte Stücke der Vorgänger „Fire to Fire“ und „Sign Language“ werden perfekt in Szene gesetzt. Zwei Gitarren, manchmal auch zwei Drumsets (Jakob kann beides), treibender Bass und ein akzentuierendes Maß an Elektronik sorgen für den charakteristischen Livingston-Sound, und dieser entwickelt eine eigene Magie, die auch bei halbvollem Haus wirkt. Noch besser gewirkt hätte sie allerdings, wenn der Sound besser abgemischt gewesen wäre – so muss man leider ein paar Prozent abziehen für die Übersteuerung. Schade, jammerschade um einen ansonsten perfekt gewesenen Konzertabend mit einer glänzend aufgelegten Band und einem fröhlich vor sich hin plaudernden Willemse. Da hilft nur eins: Möglichst bald das nächste Livingston-Konzert besuchen und so dafür sorgen, dass die Hallen richtig voll werden. Dann, so hoffen wir, klappt’s auch mit dem Sound. 😉 (bb)

Die weiteren Animal-Tour-Termine:
26.10.14 – Die Werkstatt, Köln
28.10.14 – Das Cann, Stuttgart
29.10.14 – FZW, Dortmund
30.10.14 – Mojo Club, Hamburg
07.11.14 – Hoxton Square Bar & Kitchen, London

Weitere Fotos – Link

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