Archiv | Allgemein RSS feed for this section

Summervibes mit Rea Garvey im Schlosspark

27 Jul

2019 – Das Ambiente für die Konzerte im Schlosspark Tüßling ist einfach traumhaft. Wenn dann noch das Wetter einen lauen Sommerabend ohne den befürchteten Regen beschert – was will man mehr!

Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien

Am Samstag wollen ca. 7.000 Menschen Rea Garvey auf seiner Neon-Tour lauschen, Spaß haben und eine von A bis Z gelungene Performance genießen. Die Stimmung bei diesem Konzert ist perfekt – ein Meer aus Armen von ganz vorne bis ganz hinten und auch auf den beiden Tribünen. Die Setlist eine perfekte Mischung mit vielen Songs vom aktuellen Neon-Album und älteren Schätzchen. Es hat eigentlich nur das Supergirl gefehlt…

Rea Garvey ist ein wunderbarer Künstler, seine Konzerte machen immer Spaß und gute Laune. Aber er schlägt zwischendurch auch mal ernstere Töne an, wenn er über Fremdenfeindlichkeit spricht oder über „Fridays for Future“ garniert mit einem kurzen Filmeinspieler von Gretas Rede. Dazu erzählt er auch noch eine witzige Story über seine 14-jährige Tochter, die freitags mitdemonstrieren wollte, ihm aber zunächst nicht sagen konnte warum.

Ein rundum gelungener Konzertabend im Rahmen des Raiffeisen Kultursommers vor der Kulisse des Schloss Tüßling! Auch die sehr gute und völlig entspannte Organisation sollte man an dieser Stelle vielleicht mal lobend erwähnen! (ima)

Weitere Fotos…

 

Werbeanzeigen

Entspanntes Open Air mit Max Giesinger in Penzberg

25 Jun

2019 – Zum 100-jährigen Stadtjubiläum gönnte sich Penzberg ein Open Air Festival-Wochenende. Am Sonntagabend war Max Giesinger zu Gast auf dem Gelände der Berghalde und unterhielt auf seiner „Die Reise Open Air-Tour“ ca. 2.000 Leute, davon 80-90 %, die noch nie auf einem Giesinger-Konzert waren – echt krass! Das fand auch Max, der es kaum glauben konnte und mit einem Augenzwinkern fragte, wo sie alle denn die letzten Jahre gewesen seien – er ist ja mittlerweile doch schon einige Jahre musikalisch unterwegs. Die Stimmung war trotzdem bombastisch von Anfang bis Ende. Wer das Glück hatte, an der kleinen B-Stage zu stehen, konnte die dort gespielten Akustik-Songs quasi hautnah genießen. Eindreiviertel Stunden Konzertspaß vom Feinsten inklusive Konfetti und Luftschlangen mit einem gut gelaunten Max Giesinger und seiner phantastischen Band bei perfektem Sommerfestival-Wetter – was will man mehr? (ima)

„Die Ausnahme“ vom aktuellen Album „Die Reise“ im Akustikgewand:

Weitere Fotos…

 

 

Musik-Tipp: BenjRose – Where do we go

15 Jun

2019 – Wer es gerne mal bissl härter mag als Pop ist beim rockigen Debüt von BenjRose „Where do we go“ genau richtig. Drums und Gitarren geben dem Sound den richtigen Drive. Die einzigartige Stimme von Benjamin Rose unterstreicht die gute Mischung aus Rock und Gefühl. Unbedingt mal reinhören, die zehn Tracks sind musikalisch und stimmlich sehr abwechslungsreich! Wir hoffen auf eine baldige Tour… (ima)

„BenjRose ist die Band um den Sänger Benjamin Rose aus Köln, Deutschland. Mit ihrem vom Foo Fighters Keyboarder Rami Jaffee produzierten Debüt rechtfertigen BenjRose die vielen Vorschusslorbeeren, mit denen sie zuvor schon als Newcomer ohne Plattenvertrag bedacht worden waren: Als Support von Pink, Seed, Hurts, Philipp Poisel, Deichkind oder auf der Westernhagen-Tournee 2015.  It’s all about the Ride!“

In George Ezras Wohnzimmer

25 Mai

 

20190522_2121572019 – George Ezra hat sich in den letzten fünf Jahren in München quasi hochgearbeitet, von der Theaterfabrik (2014) über die Tonhalle (2018) bis zur größten Halle Münchens, der Olympiahalle. Damit so eine Show im riesigen, bis fast auf den letzten Platz gefüllten Oval auch wirkt, sind ein paar mehr technische und optische Finessen nötig – so auch für die aktuelle „Staying at Tamara’s“-Tour. George Ezra hat die Bühne in der Halle kurzerhand in ein gemütliches englisches Wohnzimmer – oder aufgrund der Dimensionen vielleicht eher in einen Ballsaal auf einem englischen Landgut verwandelt. Tolle optische Effekte liefen über die drei riesigen Bogenfenster in der Bühnenmitte, die Plätze der Musiker zierten nostalgische Stehlampen, ein Grammophon kratzte über alte Scheiben und von der Decke schwebten einmal große antike Lampenschirme, ein anderes Mal tanzten Lampions in unterschiedlichen Farben und Höhen über den Köpfen der Arenazuschauer. Rechts und links gab es eine Leinwand, so dass auch die Besucher auf den weiter entfernten Tribünenrängen George mal ins Gesicht sehen konnten.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und Nacht

Vielleicht durch das nostalgische Bühnenbild angeregt, herrschte in der Halle eine ganz eigene Atmosphäre. Die Leute waren zwar gewohnt mitsingfreudig und spendeten tosenden Applaus, aber unmittelbar danach war es dann plötzlich fast andächtig still, bis George das nächste Lied ansagte oder anspielte. Auch dieses Mal hat George Ezra in seinem besten Englisch durch den Abend moderiert und teilweise ziemlich lange geplaudert.

Musikalisch bewegte er sich zwischen Barcelona und Budapest mit allen bekannten und vielleicht weniger bekannten Songs auf gewohnt hohem Niveau. Das Konzert also eine wahre Augen- und Ohrenfreude! (ima)

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Musiker und Personen auf einer Bühne

Bella Italia trifft Bella Germania

24 Mai

2019 – Erschienen ist das Buch „Bella Germania“ zwar schon im Juli 2017, aber gelesen habe ich es erst kürzlich und bin begeistert. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowieso ein Faible für Italien habe und der Drehbuchautor Daniel Speck die italienisch-deutsche Familiengeschichte zwischen Mailand, Malfa (Salina/Sizilien) und München angesiedelt hat. Interessant und kurzweilig erlebt man ein Stück Zeitgeschichte von den 50er-Jahren bis heute. Drei Generationen versuchen Liebe, Glück und Erfolg zu finden zwischen alten italienischen Traditionen, dem deutschen Wirtschaftswunder mit den Gastarbeitern, der Studentenbewegung in den 60er-Jahren und dem linksextremen Terror in den 70ern. Wer – wie ich – in dieser Zeit aufgewachsen ist, wird sich an vieles erinnern.

»Daniel Speck nimmt uns mit auf eine lange Reise durch Italien und Deutschland. Und nach wenigen Seiten will man nicht mehr aussteigen.« Jan Weiler

Genau so ist es, spannend, unterhaltsam und man will unbedingt wissen, ob und wie sich die Familienverhältnisse finden und auflösen. (ima)

Übrigens, das Münchner Kirchenradio hat ein ganz tolles, informatives Gespräch mit dem Autor Daniel Speck gefühhrt. Hier geht’s zur Audio-Datei…

 

%d Bloggern gefällt das: