Archiv | Bücher+Filme RSS feed for this section

Bella Italia trifft Bella Germania

24 Mai

2019 – Erschienen ist das Buch „Bella Germania“ zwar schon im Juli 2017, aber gelesen habe ich es erst kürzlich und bin begeistert. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowieso ein Faible für Italien habe und der Drehbuchautor Daniel Speck die italienisch-deutsche Familiengeschichte zwischen Mailand, Malfa (Salina/Sizilien) und München angesiedelt hat. Interessant und kurzweilig erlebt man ein Stück Zeitgeschichte von den 50er-Jahren bis heute. Drei Generationen versuchen Liebe, Glück und Erfolg zu finden zwischen alten italienischen Traditionen, dem deutschen Wirtschaftswunder mit den Gastarbeitern, der Studentenbewegung in den 60er-Jahren und dem linksextremen Terror in den 70ern. Wer – wie ich – in dieser Zeit aufgewachsen ist, wird sich an vieles erinnern.

»Daniel Speck nimmt uns mit auf eine lange Reise durch Italien und Deutschland. Und nach wenigen Seiten will man nicht mehr aussteigen.« Jan Weiler

Genau so ist es, spannend, unterhaltsam und man will unbedingt wissen, ob und wie sich die Familienverhältnisse finden und auflösen. (ima)

 

Werbeanzeigen

„Game of Thrones“, Staffel 8: Bitte zurücklehnen und entspannen!

15 Mai

ACHTUNG! SPOILER!
Text enthält Inhalte der Staffel 8 von „Game of Thrones“!

2019 – Die Kultserie „Game of Thrones“ steht kurz vor der finalen Staffel, und die Fanschaft scheint durchzudrehen. „Schlechteste Staffel aller Zeiten“ hört man, „mieser Plot“ oder „unglaubwürdig, unrealistisch“.

Äääh… Moment… Wir reden über eine Fantasy-Serie! Die muss doch wohl nicht immer glaubwürdig sein? Schließlich gibt es Drachen, Schattenwölfe, Gesichtslose und Wiedererweckte. Und da regen sich die Fans tatsächlich darüber auf, dass die Truppenverlagerungen von Nord nach Süd etwas schneller vonstatten gehen als in früheren Staffeln – geschenkt!

Und dann: Enttäuschung über das „Endgame“ mit dem Nachtkönig. Enttäuschung über die Charakterentwicklung einiger Darsteller. Enttäuschung über dies, über das und überhaupt über alles und jeden.

Ganz ehrlich: Diese Staffel scheitert an den Ansprüchen, die die Fans an sie hatten. Denn die Seriengucker hatten immerhin rund zwei Jahre Zeit, um sich selbst das „perfekte Ende“ auszumalen. Wie, bitteschön, sollen es die Drehbuchschreiber schaffen, das unter einen Hut zu kriegen? Da ist die grob vorgegebene Storyline durch den „Erfinder“ des GoT-Universums, George R.R. Martin. Die dürfte – zumindest für die Hauptcharaktere – eine feste Linie vorgeben. Dann der Anspruch der Fans, die sich natürlich schon längst auf einen bestimmten „König“ oder eine „Königin“ (oder die Kombination aus beidem) versteift hatten – und dennoch überrascht werden wollen.

Da fragt man sich: Ja, wie denn? Kann doch nicht funktionieren! Auch ich finde viele Handlungsstränge nicht unbedingt so hip, wie ich mir erhofft hatte. Hätte mir spritzigere Dialoge gewünscht und so manche Figur besser ausgebaut (Saubermann Jon Schnee alias Aegon Targaryen zum Beispiel ist zum pseudobetroffenen Kriegsbeobachter mit Tanten-Trauma verkommen, der allenfalls drei Sätze am Stück sagen darf, ohne wirklich eine Meinung dabei zu äußern; die Wandlung der Drachenkönigin von „Sprengerin der Ketten“ zur übergeschnappten Killer-Queen wurde zwar seit Staffel 7 angedeutet, hätte aber deutlicher ausgearbeitet werden sollen; die Rück-Verwandlung Jamie Lennisters in den tumben, Cersei hörigen Arrogantling war nicht gerade nachvollziehbar).

Trotzdem: Leute, legt die Ansprüche beiseite. Ganz ehrlich: Langweilig war diese Serie in allen acht Staffeln keine einzige Minute lang. Die beiden großen Schlachten waren (wenn auch strategisch haarsträubend aufgestellt) ganz großes Kino. Es gibt wunderbare Making Ofs, die einen Einblick geben in die Welt der Produktion und verdeutlichen, was für eine Arbeit und Kreativität hinter alldem stecken. Die Serie ist einfach gut und hat Maßstäbe gesetzt im Genre Fantasy-Verfilmung, die vorerst vermutlich nicht getoppt werden können.

Also, bitte: Lehnt Euch zurück, entspannt und genießt einfach die Show. Lasst Euch überraschen, wie’s ausgehen wird. Denn nach Folge fünf ist klar: Alles ist offen… (bb)

Eine Reise durch Westeros

2 Mai

2018 – NORDIRLAND – Belfast ist eine Reise wert – und dient zugleich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. In dieser Hinsicht hat der Besucher das Glück, dass Nordirland nicht allzu groß ist und mit wunderschöner Landschaft, langer Küstenlinie und ganz besonderen Zielen aufwarten kann. Besonderer Tipp: Mal auf den Spuren des Fantasy-Epos „Game of Thrones“ wandeln. Aber Achtung: Spoileralarm für alle, die die Serie noch nicht ganz gesehen haben!

Eins steht bei der Buchung unserer Belfast-Reise gleich mal fest: Wenn schon Nordirland, dann wollen wir auch auf den Spuren der HBO-Serie „Game of Thrones“ wandeln. Das Epos wurde überwiegend in den „Titanic Studios“ in Belfast und in der schönen irischen Landschaft gedreht – ein „Best of“ dieses einmaligen Landstrichs, könnte man sagen.

Drei Touren stehen beim Top-Anbieter „Game of Thrones Tours“ zur Wahl. Wir entscheiden uns für die Tour zu den „Eiseninseln“. Und so starten wir an einem hochnebligen Morgen Mitte April um 8 Uhr mit dem Bus in unser Abenteuer. Mit uns fahren weitere Thronies, die aus aller Herren Länder angereist sind: China, England, USA, Frankreich… und natürlich unser Tourguide Thorn, der aussieht wie ein waschechter Wikinger (oder Wildling) mit seinem langen Bart und dem Zopf, der ihm über den seitlich kahlrasierten Schädel fällt. In der Tat: Thorn ist in seiner Freizeit Mitglied einer Wikinger-Living-History-Gruppe und wurde dank seines Aussehens auch prompt als Statist für „Game of Thrones“ angeheuert.

Zu unserem großen Glück entpuppt sich Thorn auch als eloquenter Guide, der uns auf der Fahrt mit kleinen Anekdoten aus der Welt des Films unterhält und nebenbei einige Geschichten aus Nordirlands Vergangenheit und Sagenwelt auf Lager hat. Es geht raus aus der Stadt und an der Küste entlang. Die Causeway Coastal Route gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Vorbei geht die Fahrt am imposanten Carrickfergus Castle, einer Burg im normannischen Baustil. Hier fand George Martin Gerüchten zufolge das Vorbild für das Geschlecht der Lannisters – ja, hier geht es schließlich um „Game of Thrones“! Auch „die Mauer“ ist kurz aus dem Busfenster zu sehen. Anhalten dürfen wir an dieser Stelle nicht, da sich in der Vergangenheit zu viele Auffahrunfälle durch Thronies ereignet haben.

Glencoy ist Braavos! Hier kletterte Arya nach einer Messerattacke wieder an Land.

Erster Stopp ist der malerische kleine Hafen Glencoy. Hier wurde die Szene gedreht, in der die Stark-Tochter Arya nach einer fiesen Messerattacke und anschließendem Fall ins Hafenbecken über eine kleine Natursteintreppe wieder an Land klettert. Drei Tage à sechs Stunden habe man die nur wenige Sekunden dauernde Szene gedreht, erfahren wir. Das arme Kind – selbst im Sommer weist der Nordatlantik hier trotz Golfstrom keine kuscheligen Temperaturen auf. Einige unserer Mitreisenden schießen lustige Selfies, dann geht die Fahrt weiter.

Der Eingang zur Cusheden Cave.

Nächster Stopp: Melisandres Höhle. Wir erinnern uns an die „Rote Priesterin“, die gerne auch mal ihr unbequeme Menschen abfackelt und schließlich den Top-Konkurrenten ihres Wunschkönigs Stannis Baratheon, nämlich dessen Bruder Renley, auf fiese Weise aus dem Weg schafft – mit Hilfe eines in eben dieser Höhle geborenen Schattenbabys. Bei Tageslicht wirkt die Höhle nicht wirklich furchteinflößend, aber imposant. Wellen klatschen wild zwischen den Felsen ans Ufer, und fast meint man, das Boot mit Sir Davos und Melisandre käme gleich um die Ecke gerudert. Unser Guide erzählt uns, dass die Gesteinsart der Höhle etwas ganz Besonderes sei – der Location Scout, der sie gefunden hat, wurde sicher dafür gelobt.

In schwindelerregender Höhe geht es über die Carrick-a-rede-rope-bridge.

Schon jetzt hat uns die spektakuläre Landschaft zwischen schroffen grünen Hügeln und atemberaubender Küstenlinie in ihren Bann geschlagen – eine Serie, die hier gedreht wird, muss ja zum Erfolg werden, ist quasi ein Selbstläufer. Doch es kommt noch besser: Die Carrick-a-Rede-Rope-Bridge naht! Wir wandern rund zehn Minuten an der Küste entlang bis zum Eingang zu der Seilbrücke, die ursprünglich von Fischern gespannt wurde, um zur vorgelagerten Insel – Carrick-a-Rede – zu gelangen. 20 Meter lang ist die solide wirkende Brücke, 30 Meter tief ist der Abgrund darunter, wo die Gischt durch die Felsen brodelt. Wider Erwarten macht es uns aber gar nichts aus, das Gebilde zu überqueren, im Gegenteil: Ich zumindest wäre gerne nochmal drübergelaufen und hätte mir die Sache gerne noch in Ruhe angeschaut. Die Seilbrücke in der HBO-Serie ist übrigens nur ein Nachbau, der im Studio stand, erfahren wir. Praktisch – sonst hätte man dieses Ausflugsziel während der Dreharbeiten wohl sperren müssen. Gleich auf der anderen Seite der Straße liegt übrigens Renleys Feldcamp, wo sich Brianne von Tart im Kampf gegen Renleys Lover Ser Loras beweist und erste Kontakte zu Catelyn Stark knüpft.

Willkommen auf den Eiseninseln: Ballintoy Harbour.

Immer wieder mal gesperrt wegen Filmaufnahmen wird die Gegend um den urwüchsigen, pittoresken Ballintoy Harbour, der sich ganz in der Nähe der Seilbrücke befindet. Hier landet Theon Graufreud bei seiner Rückkehr auf die Eiseninseln an und trifft auf seine Schwester Yara. Der Ort fährt alles an Charme-Offensive auf, was die nordirische Küste zu bieten hat: malerisches Hafenbecken, feiner Sandstrand, wilde Wellen, imposante Klippen… und als wäre das nicht genug, öffnen Thorn und Busfahrer Paul ihre „Zauberkisten“, die den ganzen Weg von Belfast im Gepäckraum des Busses mitgereist sind. Partytime! Jeder schnappt sich ein Kostüm und verwandelt sich in einen Eisenmann beziehungsweise eine Eisenfrau. Dazu gibt’s echte, wenn auch etwas rostige Schwerter und Flügeläxte.

Im Vorfeld wurde daheim in Deutschland heftig darüber diskutiert, ob man „diesen Hokuspokus“ mitmachen wird. Der Tenor: „Wir sind doch nicht bescheuert! Auf keinen Fall!“ Soweit die Theorie. In der Praxis reihen wir uns flugs ein, um ein passendes Kostüm zu ergattern. Die Männer prüfen mit grenzdebilem Lächeln im Gesicht ihre Waffen und beginnen schon mal mit den Showkämpfen. Unser Guide macht ein Gruppenbild, alle schreien: „Für Yara!“ Klar, wer will schon ein Anhänger des Fieslings Euron sein! Ich wende mich an Thorn und meine fast schon entschuldigend: „Ich komme mir vor wie ein Nerd.“ Der grinst nur. „Wenn Du hier bist, musst Du das einfach machen.“ So ist es. Mir doch wurscht, was andere denken! Hier macht jedenfalls jeder mit, und Zuschauer gibt es (zum Glück) keine.

fullerton-door

Tür Nummer sechs: den Drachen gewidmet.

Mittagspause. Wir kehren ein im „Fullerton Arms“. Dort hat man den Ansturm von 30 Buspassagieren schon erwartet – unser Guide hat das Essen nach Wahl vom Bus aus vorbestellt, und die freundlichen Bedienungen servieren das Essen im Handumdrehen. Die Qualität ist gut, und innerlich nimmt man sich schon vor, beim nächsten Nordirlandbesuch hier nochmals einzukehren. Beim nächsten Besuch? Ja, klar. Schon jetzt weiß man, dass man wiederkommt. Mit mehr Zeit im Gepäck, um all die schönen Fleckchen in Ruhe zu erkunden. Das „Fullerton Arms“ kann übrigens mit einer der zehn bekannten „Game of Thrones“-Türen aufwarten, die man in nordirischen Pubs verteilt findet. Die Geschichte dahinter: Im Januar 2016 fielen zwei Bäume der „Dark Hedges“, einem weiteren Drehort, dem Sturm „Gertrude“ zum Opfer. Aus dem Holz der Bäume wurden zehn Türen geschnitzt, die Motive aus der Serie zeigen. Tür Nummer sechs im „Fullerton Arms“ ist den Drachen gewidmet.

Unsere nächste Station hat ausnahmsweise nichts mit der Serie zu tun. Dennoch ist der „Giant’s Causeway“ ein Ort, den man einfach nicht auslässt, wenn man schon in der Gegend ist, finden die Veranstalter – zu Recht. Zwar haben wir nicht viel Zeit, doch für einen Spaziergang vom Visitor Center hinab zu der bizarren Gesteinsformation mit über 40.000 Basaltsäulen, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Auch wenn Geologen das Phänomen auf schnell abkühlende Lava zurückführen – wir hören doch lieber die Sage des irischen Riesen Fionn, der sich mit dem schottischen Benandonner zoffte, woraufhin dieser den Causeway schuf, um trockenen Fußes übers Meer zu gelangen.

Mystisch trotz Asphalt und Touristen: die „Dark Hedges“.

Unsere Tour ist fast zu Ende. Doch ein Highlight erwartet uns noch: die „Dark Hedges“, die zwar nur einen kurzen, aber einprägsamen Auftritt in „Game of Thrones“ haben: Sie stellen ein Stück des Königswegs dar, der sich von Königsmund bis an die Mauer zieht. Die mystisch gewachsenen Alleebäume haben trotz des Asphalts auf dem Boden und den Touristen dennoch die gleiche Strahlkraft wie auf den zahlreichen Fotos, die von ihnen mittlerweile im Netz kursieren. Und Thorn erzählt uns nebenbei, dass er in der Szene, in der Arya nach der Ermordung ihres Vaters durch König Geoffry aus der Hauptstadt flüchten muss, auch zu sehen ist: als Bauer, der neben dem Weg auf dem Feld arbeitet.

Auf der Rückfahrt sind im Bus alle recht schweigsam. Die Eindrücke wirken nach, und die gute frische irische Luft macht wohl auch müde. Eins eint uns aber sicherlich: Der Trip durch Westeros, beziehungsweise sein Alter ego Nordirland, hat sich gelohnt. Und wird es wieder tun – der nächste Urlaub ist in Planung, und die Stadt lassen wir dann einfach außen vor. (bb)

Aktueller Buchtipp: Die Fäden des Glücks

16 Apr
Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Personen, die sitzen und Innenbereich

(c) imaphoto

2018 – Letzte Woche durften wir die Buchpremiere von Julia Fischers Roman „Die Fäden des Glücks“ auf ihrer ersten Lesung erleben. Die Autorin nimmt uns mit auf eine kleine Stoffreise nach Turin, wo ihre Protagonistin Carlotta Calma einen maigrünen Faden durch die sinnliche und gefühlvolle Geschichte spinnt. Die passende Dekoration mit Turin-Panorama, Stoffen und einem opulenten blauen Kleid sowie das zauberhafte Gastgeschenk – ein silberner Fingerhut mit Glitzerstaub – stimmen perfekt auf die Lesung ein. Julia Fischer versteht es, die Zuhörer mit ihrem gekonnten Vortrag – sie ist nicht nur Autorin, sondern auch seit vielen Jahren feste Stimme des Bayerischen Rundfunks – ins Zentrum der Geschichte hineinzuziehen. Man sieht die Figuren förmlich vor sich und möchte das Buch unbedingt sofort (weiter)lesen. (ima)

Inhaltsangabe des Knaur-Verlags zu „Die Fäden des Glücks“ von Julia Fischer: „Ein zauberhafter Sommer-Roman von der Autorin und Sprecherin Julia Fischer über große Gefühle, Italien, die große Liebe und die große Oper. Sie kennt die Magie opulenter Stoffe und leuchtender Farben: Carlotta Calma, Damenschneiderin in Turin, hat sich ganz der subtilen Kunst verschrieben, Menschen durch Kleidung zu verändern, so wie ihre Mutter, Gewandmeisterin an der Turiner Oper. Carlotta entwirft Kleider für jede Lebenslage und stickt heimliche Botschaften unters Futter, die ihre Kundinnen auf eine Reise zu sich selbst schicken sollen. Denn für Carlotta ist eines klar: Es gibt keine hässlichen Frauen, jede Frau ist auf ihre Art schön und begehrenswert. Auch Carlotta hat sich seit ihrer Jugend verändert, ist vom hässlichen Entlein zu einer barocken Schönheit geworden. Ihr Jugendschwarm Daniele ist fasziniert von ihr, und sie glaubt sich am Ziel ihrer Träume. Doch ist der Schwarm von einst wirklich ihre große Liebe?“

Wonderful Wild – Südafrika

10 Apr

 

Gesa Neitzel, die Autorin des wunderbaren Buches „Frühstück mit  Elefanten“ war kürzlich auf Lesereise in Deutschland. Weil die Autorin in diversen Talkshows so faszinierend von ihrem neuen Leben im südafrikanischen Busch erzählte, musste ich das Buch natürlich unbedingt lesen, und ich war begeistert. Gesa Neitzel nimmt den Leser mit auf ihre Abenteuer, die sie während der Ausbildung zur Safari-Rangerin in Afrika erlebte. Eine sehr unterhaltsame, kurzweilige und auch lehrreiche Lektüre.

Zum Inhalt: „Gesa Neitzel wagt sich von Berlin in den Busch. Ihr Ziel: die Ausbildung zur Safari-Rangerin in Afrika. Das bedeutet fast ein Jahr in einfachen Zeltlagern. Ohne Internet, ohne Badezimmer, ohne Türen ― dafür aber mit Zebras, Erdferkeln und Skorpionen. Die Ausbildungsinhalte bestehen aus Fährtenlesen, Überlebenstraining, Schießübungen. Wie schlägt sich eine junge Frau in dieser fremden Welt? Kann sie sich auf ihre Instinkte verlassen? Funktionieren die eigentlich noch? Sie erzählt von atemberaubenden Begegnungen mit Elefanten und Löwen, vom Barfußlaufen durch die Savanne, von langen Nächten unterm Sternenhimmel ― und von einem Leben, das endlich richtig beginnt.“ (Quelle: Amazon.de)

Mittlerweile arbeitet Gesa Neitzel zusammen mit ihrem Freund Frank als Rangerin in Südafrika. Über ihre Ausflüge in die faszinierende Tierwelt berichten die beiden wöchentlich in der Video-Reihe „SAFARI SUNDAYS“ auf YouTube. (ima)

Gesa Neitzels Blog  |  Facebook | Instagram | YouTube | Safari Frank

%d Bloggern gefällt das: