Skyfall 007

1 Nov

So, jetzt hab ich also den neuen Bond gesehen. Während wir in die roten Kino-Plüschsessel versunken sind, hat der sichtlich gealterte Junge sein Bestes gegeben und noch während des rund 20 Minuten dauernden Prequels

– Sachschaden im zweistelligen Millionenbereich angerichtet,
– die Existenzgrundlage von rund 100 türkischen Marktbetreibern zerstört,
– aufgrund seines rasanten Fahrstils mehrere Fehlgeburten verursacht,
– dem Tod tief in die Augen geschaut.

In rund 90 Prozent des Films sieht Bond – James Bond – aus wie Dr. House nach einer schlaflosen Nacht, kann nicht geradeaus schießen und kommt bei ein paar Klimmzügen aus der Puste. Seine Schulterverletzung befindet sich übrigens mal links, mal rechts…

Die Handlung ist sehr einfach strukturiert, und man kann ihr in der Tat sehr leicht folgen; das Geheimnis um den Filmtitel „Skyfall“ spielt eigentlich keine größere Rolle und wird erst zum Showdown aufgeklärt. Während Bond damit beschäftigt ist, seine derangierte Persönlichkeit und seinen Ruf wieder in Ordnung zu bringen, bewältigt er nebenbei noch ein Kindheitstrauma, indem er sein Elternhaus abfackelt. Außerdem darf er 1 x Martini – geschüttelt, nicht gerührt – trinken und 1 x Sex haben. Auch der Secret Service läuft eben auf Sparprogramm.

Am Ende scheint der harte James zum Glück seinen Rasierapparat wieder-
gefunden und eine Frischzellenkur überstanden zu haben – letzteres gilt im übrigen auch für Miss Moneypenny. In diesem Sinne:  God save the Queen!

Am schönsten an den Bond-Filmen ist für mich übrigens immer noch der Vorspann. In diesem Fall darf Bond in einem tiefen See versinken, Nixen und in der tiefe liegenden Grabsteinen in Form von Pistolen begegnen und dekorativ durchs Wasser schweben, während Adele den Bond-Song trällert (übrigens sehr schön).

Am zweitschönsten ist die Kameraführung. Mir persönlich entsteht gerade am Beginn des Films etwas zu viel Kollateralschaden, aber wenn die Kamera den Motorrädern bei einer wilden Verfolgungsjagd auf dem Dach hinterher flitzt, ist das absolut sehenswert.

Wir hatten übrigens auch Martini (eher gerührt, denke ich, aber mit Oliven!). Den hat das Kino anlässlich der Preview ausgegeben.

Weitere Informationen auf der Movie-Homepage oder auf Facebook.

[youtube http://youtu.be/UGW8LLZvdEI]

Crossover für 2 Violinen – The Twiolins

7 Sept

Sie mögen klassische Musik und auch Crossover und sind am 21. September in der Nähe von Mannheim? Dann können Sie beim Finale des 2. Crossover Composition Award 2012 (CAA) dabei sein und die Sieger des Wettbewerbs küren.
Initiiert vom Mannheimer Violinduo The Twiolins geht dieser Wettbewerb in die zweite Runde. Im Rahmen eines Konzerts spielt das Geschwisterpaar die Kompositionen der sechs Finalisten.

Los geht es um 20 Uhr im Reiss-Engelhorn-Museum (REM) in Mannheim. Tickets für das Konzert gibt es im Atlantis Kino, über die Homepage www.crossover-composition-award.com sowie an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) – Kinder bis 12 Jahre sind frei.

„Ein Superhit, der die Zuhörer vom Hocker haut“ – unter diesem Motto konnte jeder Interessierte sein Musikstück bis zum 1. Juli 2012 einreichen. Gefragt waren Komponisten, die ein neues Stück für zwei Geigen schreiben wollten. „Nicht nur die Anzahl der Teilnehmer, sondern auch die Kreativität und der Ideenreichtum der Kompositionen ist im Vergleich zum Jahr 2009 angestiegen“, sagt Mit-Initiatorin Marie-Luise Dingler.

Mit knapp einhundert Einsendungen aus 16 verschiedenen Ländern können die Initiatoren sehr zufrieden sein. Unter allen Einsendungen hat die prominente Fachjury mit Prof. Christoph Poppen, Prof. Sidney Corbett, Benedikt Brydern und The Twiolins Marie-Luise und Christoph Dingler die sechs besten Werke ausgewählt.

Die Finalisten sind: Sophie Pope (UK), Hans-Günther Allers (D), Tonio Geugelin (D), Jonathan Russell (USA), Johannes Söllner (D) und Judit Varga (HUN). Ein Sonderpreis geht an Michael F.P. Huber (AU). Diese werden am 21. September 2012 um 20 Uhr in einem Konzert im Mannheimer Reiss-Engelhorn Museum von den Geschwistern gespielt. Das Publikum wählt per Stimmzettel die Siegerfolge.

Der erste Preis ist mit 3000 Euro dotiert (gesponsert vom Spiegel Institut Mannheim), der zweite Preis mit 2000 Euro (mit freundlicher Unterstützung von Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs). Außerdem winkt den Preisträgern eine Veröffentlichung durch den Verlag Peer Music und eine Einspielung auf CD durch The Twiolins. (ima)

Link zum Trailer unter http://youtu.be/5yohKERwb0s

Meeting James Cameron

1 Sept

Eigentlich beteilige ich mich nie an Gewinnspielen. Das mal vorab. So war es irgendwie wohl „dieses Bauchgefühl“, das mich dazu verleitet hat, vor einigen Tagen eine Ausnahme von der Regel zu machen, ein kleines Quiz zu beantworten und ein Lösungswort an eine mir fremde E-Mail-Adresse zu schicken.

Die Antwort folgt prompt. Gerade sind wir von einem zweitägigen Kurztrip ins Hessische heimgekehrt, haben die Koffer auf den Boden und uns selbst aufs Sofa geschmissen, da ereilt uns die Nachricht: Sie haben gewonnen! Ja, was denn? Kann doch gar nicht sein… ein Schuss, ein Treffer? Doch, doch, versichert die freundliche Dame am Telefon, stimmt schon. Zwei Tage Belfast mit Flug, Hotel und Stadtführung. Und – ja, jetzt kommt’s – einem Treffen mit dem wohl erfolgreichsten Regisseur aller Zeiten: James Cameron. Im Doppelpack mit Jon Landau. Sagen Sie jetzt nicht, die beiden kennen Sie nicht. Avatar, Titanic, Terminator… all diese Geschichten haben die Herren aus Amerika perfekt in Szene gesetzt. Und nun werde ich sie live und in Farbe erleben.

Begleiten wird mich übrigens mein Sohn, denn zur Neuauflage von Camerons Werk „Titanic“ (ab 24. September auch in 3D) will man der generationenübergreifenden Faszination des Schiffsuntergangsdramas auf die Schliche kommen. Sollte ich die Gelegenheit erhalten, würde ich mich natürlich gerne ein wenig mit den Herren unterhalten. Allein, Zeit tut Not… schon am Mittwoch geht es los. Saubere journalistische Vorbereitung ist da schwierig, obwohl ich innerhalb von zehn Minuten vermutlich einen Fragenkatalog aus dem Ärmel schütteln könnte, der für ein Zwei-Stunden-Gespräch reichen würde. Vermutlich jedoch müssen wir uns schon glücklich schätzen, wenn es für ein „Nice to meet you“, Shake Hands und ein Bildchen reicht. Apropos Bildchen: Leider dürfte es in Anbetracht der verbleibenden Zeitspanne utopisch sein, noch auf die Schnelle mindestens zehn Kilo abzunehmen. Ich stelle mich im Fall des Falles also lieber näher zu Mr. Landau, neben dem seh ich nicht ganz so breit aus…

Während ich mich also mit Gesprächsstoff und Figurproblemen herumschlage, kommentiert mein Filius die Reise mit den Worten: „Ich muss dringend nochmal einkaufen gehen…“ Hmmm… wäre das nicht eigentlich mein Part als Dame gewesen???

Tradition trifft auf Moderne oder bayerische Folklore trifft auf Vintage-Look!

25 Aug

Das Münchner Oktoberfest steht vor der Tür – am 22. September heißt es wieder: „O’zapft is!“  Seit ein paar Jahren ist es wieder IN, in Tracht zur Wiesn zu gehen. Doch traditionelle Dirndl sind nicht jederfraus Sache. Das haben sich auch die beiden Münchnerinnen Verena und Tanja Brock gedacht und ein neues Modelabel gegründet. Während der letzten Wiesn-Saison konnte sich ENA-Trachten erfolgreich etablieren und hat durch den femininen Look sowie das besondere Design
nicht nur in München große Begeisterung hervorgerufen.

Jung, frisch, spritzig, originell und mit einem Touch Vintage kommen die ENA-Dirndl im Korsagen-Schnitt daher und erinnern an die 50er Jahre. Ein Petticoat Rock aus Tüll verstärkt diesen Look und verleiht dem Dirndl damit noch eine weitere besondere Note. Durch die eingearbeitete Korsage mit gepolsterten Pads werden die weiblichen Rundungen betont und ideal in Szene gesetzt.

Die neue ENA-Trachten Kollektion 2012 glänzt mit Dirndl in romantischen Retro-Blumenprints, klassischen Karomustern bis hin zu glänzenden, glamourösen asiatisch-angehauchten Designs.
Die Modelle sind nach den Freundinnen der beiden Designerinnen benannt, so dass sich das individuelle Design der einzelnen Trachten nach bestimmten Charaktereigenschaften richtet: mal weiblich, mal frech und trendbewusst, mal traditionell und konservativ!

Der beliebte Dirndl-Bestseller Martha erstrahlt auch in dieser Saison in neuem Gewand und ist in den zwei Farben rosé und blau erhältlich. Dirndl Laura in klassischem Karomuster in rosa, pink und blau und kombiniert mit stimmigen Blumenschürzen verleiht einen Hauch von Romantik. Etwas frecher ist Dirndl Kitty mit Herzprints.

Mit aktuellen Folklore-Stoffen vereinen die Dirndl Lola und Sophia Tracht und Ethno-Look und lassen sich somit nicht nur auf dem Oktoberfest tragen. Ganz neu dabei: eine Special Edition mit Dirndl aus sensationell glänzenden Jacquardstoffen, die in den Farben pink und rot eine Brise Asien versprühen. Paisley-Jacquard- Dirndl wie die Modelle Cinderella in türkis, Anastasia in rosé und Letizia in lila sind benannt nach berühmten Prinzessinnen, erinnern an Sissi und wirken besonders glamourös. (ima)

Hier gehts zur Dirndl-Galerie und zum ENA-Shop

Das Copyright der Bilder liegt bei ENA-Fashion.

Urlaub im Ferienhaus – Frust oder Lust

21 Aug

Wer war nicht schon einmal enttäuscht vom gebuchten Ferienhaus? Vielleicht stimmte die Lage nicht oder man fühlte sich in der zusammengewürfelten, bereits ein wenig abgewohnten Einrichtung, die viele Ferienhäuser leider aufweisen, einfach nicht zuhause. Wer ein Faible für schicke Möblierung und moderne Architektur hat, der tut sich schwerer, etwas Passendes für den Urlaub zu finden – aber es ist nicht unmöglich. Es gibt sogar eine Seite im www, die uns  solche gesammelten Schätze präsentiert.

2007 begann der Hannoveraner Architekt Jan Hamer eigene, glückliche Urlaubsdestinationen zu sammeln. Weil immer mehr Freunde und Bekannte und auch deren Bekannte Insidertipps von ihm haben wollten, entschied er sich schließlich, seine Empfehlungen ins Internet zu stellen.
Zu finden auf „urlaubsarchitektur.de“ sind tatsächlich einzigartige Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels. Derzeit präsentiert die Website rund 160 anspruchsvolle und dennoch bezahlbare Unterkünfte in 14 europäischen und vier außereuropäischen Ländern, in wunderbaren Gegenden, von Nord nach Süd und von Ost nach West – und ständig werden es mehr.

La Bandita, Alpenblicke, Seehaus Ahrenshoop, Borgo Tranquillo – schon die Namen machen Lust auf Urlaub. Wir empfehlen: Einfach mal auf der Homepage stöbern. (ima)