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Rockiges Heimspiel von ACHT/Gil Ofarim

11 Okt

12111989_1056432961083643_9190927295423025612_nNach etwas längerer Live-Abstinenz – das letzte Album „Seid ihr dabei“ erschien im Frühjahr 2014 mit anschließender Tour -, erfreut die Rockband ACHT mit Gil Ofarim das Publikum mit einem exzellenten Auftritt im ausverkauften Rockclub Garage in München. Ein Heimspiel besonderer Klasse in einer tollen Location mit starkem Sound, schönem Licht und einer Band, die ebenso heiß auf den Gig ist wie die Fans. Es hat ordentlich „gekracht“ wie das bei einem Rockkonzert sein muss! ACHT überzeugen mit einem harten, klaren, trotzdem melodischen Rocksound, tollen deutschen Texten mit Anspruch, außergewöhnlich guten Musikern an der Gitarre (Oswin Ottl), dem Bass (Petros Konti Kontos), den Drums (Andy Lind) – und nicht zuletzt der rockigen, einfühlsamen Stimme von Gil Ofarim. Diese Band sollte eigentlich Stadien füllen, aber die Fans erfreuen sich natürlich daran, sie in intimer Club-Atmosphäre genießen zu dürfen.

Einen besonders schönen, berührenden und stillen Gänsehaut-Moment liefert die erste Zugabe „Wer ich bin“ – ein wunderschöner und sehr persönlicher Song vom Album „Seid ihr dabei“ – in dieser Form erstmals live präsentiert.

(für optimale Qualität bitte auf HD umstellen!)

Bis zum nächsten Auftritt oder der nächsten Tour empfehlen wir die beiden Alben „Stell dir vor“ und „Seid ihr dabei“ – Rockmusik vom Feinsten! (ima)

HINundWEG – Kino-Tour

26 Okt

 

Im Rahmen der Kino-Tour haben wir uns gestern Abend im Mathäser in München zusammen mit ca. 700 weiteren Besuchern den neuen Film HIN und WEG von Regisseur Christian Zübert („Dreiviertelmond“) mit Florian David Fitz als Hannes und Julia Koschitz als Kiki in den Hauptrollen angesehen. Ein wunderbarer, sehr berührender Film, der dem Zuschauer das Thema Sterbehilfe nahe bringt.

Als die Freundesgruppe – das Paar Dominik und Mareike, Frauenheld Michael und Hannes‘ jüngerer Bruder Finn – mit Hannes und Kiki zur alljährlichen Radltour aufbricht, wissen sie noch nicht, dass es die letzte Reise ihres an ALS erkrankten Freundes Hannes sein wird. Der hat sich entschieden, in Belgien seine Lebensreise zu beenden, um nicht elendig und am Ende hilflos an dieser unheilbaren Krankheit zugrunde zu gehen. Es gibt durchaus auch leichte und lustige Momente, die sich aus den traditionellen kleinen „Mutproben“, die sich die Freunde während der Tour gegenseitig stellen, ergeben. Aber das Thema des Films ist die Sterbehilfe. Alle müssen sich aufgrund der Entscheidung der Hauptfigur damit auseinandersetzen – auch die Zuschauer!

Ein ernstes Thema mit schönen Aufnahmen, wunderbarem Soundtrack und ausgezeichneten Darstellern – sensibel und berührend kinotauglich umgesetzt. Ein weiterer sehr guter, deutscher Film, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Aber Taschentücher nicht vergessen! (ima)

Ein paar Fotos vom Darstellerbesuch in München.

Livingston: „Animal“ kommt tierisch gut

25 Okt

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Die internationale Rockband Livingston hat ’ne Neue: „Animal“ heißt die Scheibe, die vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen ist, und jetzt tourt die Gruppe um Beukes Willemse mit dem „Tier“ im Gepäck durch Deutschland. Ein Live-Erlebnis im Münchner Technikum.

„Auszieh’n!“, skandiert eine junge Frau in der achten Reihe. Beukes Willemse ist selbst schuld, dass die Damenwelt wilde Fantasien entwickelt. Erzählt der aus Südafrika stammende Frontmann der Gruppe Livingston dem Münchner Publikum doch glatt, was die Musiker an ihrem „Day off“ in Bayerns Hauptstadt so getrieben haben: Ein Spa-Besuch stand auf dem Programm, genauer gesagt der Saunabereich. „Ihr Deutschen seid so liberal“, schwärmt Willemse über das nackte Vergnügen im Badetempel – und die Mädels im Parkett bedauern ganz offensichtlich, dass sie den Donnerstag nicht auch im Schwimmbad verbracht haben.

Doch eigentlich geht es an diesem Abend im Technikum ja um Musik. Rockmusik, richtig gute noch dazu. Livingston stellen auch in München unter Beweis, dass sie den „Großen“ im Geschäft wie Coldplay in nichts nachstehen. Weder in Sachen Bühnenpräsenz noch im Songwriting, und Beukes Willemse hat durchaus die charismatischen Qualitäten, die eine Bühne ausfüllen können – vor allem, wenn er sich einen musikalischen Wettstreit mit seinem deutschen Gitarristen Jakob Nebel liefert oder seine Stimme in faszinierende Höhen treibt.

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Das neue Album „Animal“ hat gute Live-Qualitäten, doch auch alte Stücke der Vorgänger „Fire to Fire“ und „Sign Language“ werden perfekt in Szene gesetzt. Zwei Gitarren, manchmal auch zwei Drumsets (Jakob kann beides), treibender Bass und ein akzentuierendes Maß an Elektronik sorgen für den charakteristischen Livingston-Sound, und dieser entwickelt eine eigene Magie, die auch bei halbvollem Haus wirkt. Noch besser gewirkt hätte sie allerdings, wenn der Sound besser abgemischt gewesen wäre – so muss man leider ein paar Prozent abziehen für die Übersteuerung. Schade, jammerschade um einen ansonsten perfekt gewesenen Konzertabend mit einer glänzend aufgelegten Band und einem fröhlich vor sich hin plaudernden Willemse. Da hilft nur eins: Möglichst bald das nächste Livingston-Konzert besuchen und so dafür sorgen, dass die Hallen richtig voll werden. Dann, so hoffen wir, klappt’s auch mit dem Sound. 😉 (bb)

Die weiteren Animal-Tour-Termine:
26.10.14 – Die Werkstatt, Köln
28.10.14 – Das Cann, Stuttgart
29.10.14 – FZW, Dortmund
30.10.14 – Mojo Club, Hamburg
07.11.14 – Hoxton Square Bar & Kitchen, London

Weitere Fotos – Link

CD-Tipp: walk | run | flee – Boy Android

19 Mai

walk_run_flee_Boy AndroidZeitlos-schöne Indie-Pop/Rock-Songs finden sich auf der Debüt-Scheibe der Münchner Band Boy Android. Uns haben sie gleich überzeugt, als wir sie vor kurzem das erste Mal live gehört haben – die CD ist eine sehr gelungene Produktion mit Musik, die sofort ins Ohr geht. Unsere Anspieltipps: „My Love“, „Golden Lights“, „How come we don’t dance“, „Where are you“. (ima)

Aus dem Pressetext:
„Gehen, rennen, fliehen. So klar beschreiben Boy Android den Weg auf ihrem Debüt. Ihrer Lieder sind dabei eben das: ein einsamer Spazierweg, ein aussichtsloser Wettstreit, die Idee einer gemeinsamen Flucht. Die Zerbrechlichkeit ist hier nie Pose, sondern immer eine fast erschütternde Ehrlichkeit.

Die Flucht vor sich selbst im Anderen. Boy Android suchen ihre Erlösung in vielem, im Schlaf, im Ausbruch. Je weiter wir vordringen, desto weiter entfernt sich die Band von ihrer anfänglich bestimmten Getragenheit. Es entstehen immer wieder aufrichtig wütende Strudel, die nach vorne laufen und dann doch ins Nichts. Boy Android machen keinen Hehl aus ihrer Resignation, sie trauen sich sie ehrlich zu begehen, mit all der Wut und Schüchternheit. Und doch findet sich gerade hier auch die Hoffnung. Denn am Ende bleibt es immer uns überlassen, ob wir gehen, rennen oder fliehen möchten, oder ob wir uns noch ein wenig an unseren eigenen Flammen wärmen.“

[youtube http://youtu.be/3X19KQpbJ8c]

 

Nächster Termin:
SATURDAY 06.07.2013
MUNICH TECHNIKUM
10 Jahre Kultfabrik
STARTING: TBA

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Tradition trifft auf Moderne oder bayerische Folklore trifft auf Vintage-Look!

25 Aug

Das Münchner Oktoberfest steht vor der Tür – am 22. September heißt es wieder: „O’zapft is!“  Seit ein paar Jahren ist es wieder IN, in Tracht zur Wiesn zu gehen. Doch traditionelle Dirndl sind nicht jederfraus Sache. Das haben sich auch die beiden Münchnerinnen Verena und Tanja Brock gedacht und ein neues Modelabel gegründet. Während der letzten Wiesn-Saison konnte sich ENA-Trachten erfolgreich etablieren und hat durch den femininen Look sowie das besondere Design
nicht nur in München große Begeisterung hervorgerufen.

Jung, frisch, spritzig, originell und mit einem Touch Vintage kommen die ENA-Dirndl im Korsagen-Schnitt daher und erinnern an die 50er Jahre. Ein Petticoat Rock aus Tüll verstärkt diesen Look und verleiht dem Dirndl damit noch eine weitere besondere Note. Durch die eingearbeitete Korsage mit gepolsterten Pads werden die weiblichen Rundungen betont und ideal in Szene gesetzt.

Die neue ENA-Trachten Kollektion 2012 glänzt mit Dirndl in romantischen Retro-Blumenprints, klassischen Karomustern bis hin zu glänzenden, glamourösen asiatisch-angehauchten Designs.
Die Modelle sind nach den Freundinnen der beiden Designerinnen benannt, so dass sich das individuelle Design der einzelnen Trachten nach bestimmten Charaktereigenschaften richtet: mal weiblich, mal frech und trendbewusst, mal traditionell und konservativ!

Der beliebte Dirndl-Bestseller Martha erstrahlt auch in dieser Saison in neuem Gewand und ist in den zwei Farben rosé und blau erhältlich. Dirndl Laura in klassischem Karomuster in rosa, pink und blau und kombiniert mit stimmigen Blumenschürzen verleiht einen Hauch von Romantik. Etwas frecher ist Dirndl Kitty mit Herzprints.

Mit aktuellen Folklore-Stoffen vereinen die Dirndl Lola und Sophia Tracht und Ethno-Look und lassen sich somit nicht nur auf dem Oktoberfest tragen. Ganz neu dabei: eine Special Edition mit Dirndl aus sensationell glänzenden Jacquardstoffen, die in den Farben pink und rot eine Brise Asien versprühen. Paisley-Jacquard- Dirndl wie die Modelle Cinderella in türkis, Anastasia in rosé und Letizia in lila sind benannt nach berühmten Prinzessinnen, erinnern an Sissi und wirken besonders glamourös. (ima)

Hier gehts zur Dirndl-Galerie und zum ENA-Shop

Das Copyright der Bilder liegt bei ENA-Fashion.