2025 – In der heutigen Zeit würde man sich wahrlich wünschen, dass man manche Dinge, Erlebnisse, Ereignisse, Entscheidungen, Wahlen etc. korrigieren könnte! Da uns das im Nachhinein aber nicht möglich ist, müssen wir damit leben und sollten immer versuchen, nach vorne zu schauen! Ohne Wertung von Ereignissen in der Vergangenheit, möchten wir allen, die deutsche Rockmusik mit aussagekräftigen Texten lieben, die neue Single „Korrektur der Zeit“ (VÖ 28.03.2025) von Gil Ofarim empfehlen. (ima)
2025 – Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt, ein Konzert der irischen Indie-Rock/Pop-Band The Coronas in München zu besuchen. Sie spielten am Montagabend im Ampere (Muffatwerk) im Rahmen der „Thoughts & Observations“-Tour das erste von sechs Konzerten in Deutschland. Die Band ist als einer der besten Live-Acts Irlands schon lange erfolgreich unterwegs – auch weltweit u. a. mit ausverkauften Tourneen in den USA, Kanada und Australien. Bei uns spielen sie immer noch in kleineren Clubs. Die drei Bandmitglieder (Danny O’Reilly, Graham Knox und Conor Egan) werden auf der aktuellen Tour von zwei Gastmusikern sowie der Schwester des Bandleaders Roisin O’Reilly unterstützt. Als Support Act fungierte @thisiswolff. Uns hat der irische Sound, der oft mit Coldplay verglichen wird, sehr gut gefallen. (ima)
Die Setlist umfasste Songs des neuen Albums und natürlich auch ältere Stücke: Confirmation – Strive – The Long Way – Haunted – Dreaming Again – Ghosting – Speak Up – All The Others – Closer To You – Give Me A Minute – Lost In The Thick Of It – Soundtrack – Addicted To Progress – Unbelievable Scenes – Just Like That – Taibhsi nó Laochra/Heroes or Ghosts – Hearts For Eyes – What A Love – San Diego Song
2025 – Ein sehr gelungener Start in unser Konzertjahr mit Sam Fender auf seiner „People Watching“-Tour am Mittwochabend im Zenith in München. Der englische Shootingstar des Indie-Rocks hat im Februar dieses Jahres nach „Hypersonic Missiles“ (2019) und „Seventeen Going Under“ (2021) sein drittes #1-Album (in UK) „People Watching“ am Start, mit dem er derzeit in Europa tourt.
Nach dem Backstage Werk und der Tonhalle füllte Sam Fender mit seiner genialen 7-köpfigen Liveband nun auch das Zenith bis zum letzten Stehplatz. Sam ist kein Freund der großen Worte, er überzeugt lieber mit mitreißendem rockigen Gitarrensound und seinen Songs mit inhaltsreichen Texten. In München startete er gleich mal fulminant mit „Dead Boys“ in den Abend. Die Setlist war ein guter Mix aus den Songs der neuen Scheibe sowie seinen bekannten Hits. Die Stimmung in der Halle war nicht zuletzt wegen der vielen britischen Fans großartig. Der Sound wurde von einer beeindruckenden und farbenfrohen Videoinstallation unterstützt. (ima)
Die Setlist: Dead Boys – Getting Started – Arm’s Length – People Watching – Crumbling Empire – Will We Talk – Tyrants – Howdon Aldi Death Queue – TV Dinner – Spit Of You – The Borders – Little Bit Closer – Seventeen Going Under – Something Heavy – Hypersonic Missiles
2024 – Nach einer kleinen Pause hatte Max Giesinger bereits im letzten Jahr wieder sein traditionelles Jahresabschlusskonzert im Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe gespielt. Dieses Jahr waren wir dabei und konnten das erste von zwei „Hautnah & Akustisch“-Konzerten genießen, und es war eines der schönsten Konzerte, das wir von Max jemals miterleben durften.
Auf der heimelig gestalteten Bühne mit Sofa, Christbaum und Flügel boten Max Giesinger, Steffen Graef an der Gitarre und am Piano, Pauline Moser und Laura Zimmermann an der Geige bzw. Bratsche ein besonderes Programm, was die Setlist, aber auch die reduzierten Arrangements der Songs betrifft. Das ungewöhnliche Setting umfasste Weihnachtsklassiker wie „Driving home for Christmas“ oder „Last Christmas“, aber auch andere Cover wie „Can you feel the Love tonight“ (von Elton John aus König der Löwen) oder „Ich liebe das Leben“ (von Vicky Leandros) – und natürlich jede Menge Songs aus der eigenen Feder, ob ältere wie „Du kannst das“, die bekannten Hits „Wenn sie tanzt“ und „80 Millionen“ oder brandneue wie „Wimpernschlag“ oder „Flugangst“.
Die Stimmung war grandios, von andächtig bis überschwänglich. Es fühlte sich trotz der gut 1200 Leute so an, als ob man mit Max und den Musikern gemeinsam zuhause auf dem Sofa sitzen und feiern würde.
Die Termine für nächstes Jahr stehen auch schon fest: Samstag, 20. und Sonntag 21. Dezember 2025 – dann aber wieder mit der kompletten Band.
Ein paar weitere Fotos haben wir euch hier verlinkt…
2024 – Kunst und Kultur gibt es in München immer und überall. Sehr interessant und gut gemacht sind stets die Wechsel-Ausstellungen in der Kunsthalle München. Derzeit und noch bis zum 23. März 2025 läuft dort die Ausstellung „Jugendstil. Made in Munich“. Wer sich für die Kunstepoche des Jugendstils oder der Art Nouveau an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert interessiert, sollte sich die aktuelle Ausstellung nicht entgehen lassen. Die Exponate in den verschiedenen, schön gestalteten Räumen umfassen „Objekte aus dem Kunstgewerbe, aus Skulptur, Malerei, Grafik, Fotografie, Mode und Schmuck. Die Ausstellung beleuchtet die Rolle Münchens als Wiege des Jugendstils in Deutschland und zeigt, wie aktuell die schon damals diskutierten Lebensfragen heute noch sind.“ (Auszug aus dem Flyer).
Man kann einfach durch die Ausstellungsräume flanieren und die Exponate alleine genießen oder selbstverständlich auch mit dem Audioguide tiefer in die Materie einsteigen. Natürlich finden laufend auch öffentlichen Führungen statt, denen man sich anschließen kann, um so viel wie möglich über die Zeit, die Künstler und Künstlerinnen sowie die Ausstellungsstücke zu erfahren. Am Ende der Ausstellung zeigt eine Schautafel Jugendstilgebäude (mit Adressen) in München. Dazu gibt es eine entsprechende Jugendstil-Tour durch München mit der App MunichArtToGo. (ima)