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Charity Aktion zugunsten Parkinson Forschung

4 Apr

GitarreAlex Band – bis 2005 Lead-Sänger der US-amerikanischen Band „The Calling“ und seit 2008 auf Solo-Pfaden unterwegs – engagiert sich seit einer Erkrankung seiner ersten Frau seit Jahren für die Organisation Donate Life – trägt diesen Schriftzug sogar als Tattoo auf seinem Unterarm. Derzeit läuft auf ebay eine Aktion, bei der zugunsten der The Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research eine von allen Band-Mitgliedern signierte Konzertgitarre, die von Lead-Gitarrist Sean Kipe auf der letzten Tour und beim Aufnehmen des neuen Albums gespielt wurde, ersteigert werden kann. Die Aktion für den guten Zweck läuft noch knapp 2 Tage und liegt derzeit bei 660 $ – Tendenz steigend.

Der Anlass für diese Aktion ist leider sehr ernst und hat einen traurigen Hintergrund: Alex Band erklärte nämlich kürzlich bei seinem Auftritt in der Ryan Cabrera and Friends Show, dass er vor sechs Monaten die Diagnose Parkinson bekommen habe und ihm die Foundation for Parkinson’s Research des Schauspielers Michael J. Fox deshalb sehr am Herzen liege.

Musikalisch ist Alex Band seit ein paar Jahren solo unterwegs, mittlerweile aber wieder mit fester Band. 2010 veröffentlichte Band sein Album „We’ve all been there“ unter dem eigenen Musiclabel AMB über EMI und stellte dieses auf zwei ausgedehnten Touren auch in Deutschland vor. Mit seiner unverwechselbaren, kraftvollen und sehr emotionalen Stimme und dem inspirierenden Sound knüpft er an erfolgreiche „The Calling“ Zeiten an. Die Single „Tonight“ war Soundtrack der Serie „The Vampire Diaries“. Derzeit arbeitet Band mit seinen Musikern am zweiten Album – Titel und Veröffentlichungsdatum liegen noch nicht vor. Einen kleinen, vielverpsprechenden Vorgeschmack gab es am Ende des Auftritts in der Ryan Cabrera and Friends Show mit einem neuen Song. Man darf also gespannt sein – wir halten euch auf dem Laufenden. (ima)

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Frühlingsfit trotz grauem Himmel

2 Apr
uhrGääähn… Na, wie geht es euch heute Morgen? Wurde uns doch glatt eine Stunde geklaut übers Wochenende! Schlaue Menschen haben sich die Osterwoche freigenommen und dürfen so oder so liegenbleiben. Wir anderen quälen uns aus dem Bett und zur Arbeit – wie fies! Wenn wenigstens der Frühling da wäre und uns mit milden Temperaturen und Sonne verwöhnen würde. Aber nein – auch heute dominiert wieder bleiernes Grau am Himmel.
Da kommt doch einfach alles durcheinander! Müde sind wir, unmotiviert – und untrainiert. Sonst habe ich immer die Fastenzeit genützt, um fit für die warme Jahreszeit zu werden. Doch bei der Saukälte der vergangenen Wochen – ach was, MONATE, da kamen mein Kreislauf und der sportliche Ehrgeiz einfach nicht in Schwung. Jetzt ist es höchste Eisenbahn, mit dem Bodyforming zu beginnen. Augen zu und durch: Bibbernd walke ich bei Minusgraden übers Gelände, während der kalte Wind meine Augen tränen lässt. Im Hallenbad erkämpfe ich mir eine Bahn unter den Sonntagsschwimmern und kraule zaghaft meine Runden. Und im heimischen Folterkeller warten Aeropad, Dynaband, Hantelbank, Beincurl und Butterfly darauf, ihre muskelstärkende Wirkung zu entfalten.
Auch die Küche spürt den Umschwung: Im Froster lagern nun statt Pommes mehrere Tüten Tiefkühlgemüse (ungewürzt), im Kühlschrank hat Sojamilch die Sahne verdrängt. Wenn schon, denn schon… jetzt wird körpertechnischer Frühjahrsputz gemacht! Denn eins ist mir sonnenklar: Wenn dann irgendwann der Frühling kommt, dann drängt er mit aller Macht ins Land, und wenn die Pullis und langen Hosen dann in die Ecke fliegen, offenbaren sich die Sünden des Winters mit einem Mal erbarmungslos. (bb)

Ja ist denn scho wieder Weihnachten?

31 Mär

OsternLeise rieselt der Schnee …
Nein, es ist nicht schon wieder Weihnachten, es ist tatsächlich Ostern. Aber der Hase und alle, die die Eier draußen suchen wollen, frieren sich einen ab.
Im Internet kursieren lustige Bildchen mit eher ironischen oder verzweifelten Sprüchen. Da wird Frau Holle bedroht und gemeuchelt, der Osterhase fordert Schlecht-wetter-Zulage. Mancherorts über-nimmt gleich der Weihnachtsmann – oder war es Nikolausi? – den Job, weil „dem Hasen war es zu kalt“.

„Die Installation des Frühlings wurde wegen einem unbekannten Fehler abgebrochen …“ – nach frühlingshaften Temperaturen an Weihnachten, feiern wir Ostern im Schnee. Das ist zwar nicht ganz so ungewöhnlich und kam schon öfters mal vor, aber dieses Jahr erlebt Deutschland laut Wetterdiensten den kältesten März seit Jahrzehnten. Ja, genau so fühlt es sich an! Die Daten für den meteorologischen und kalendarischen Frühling sind längst verstrichen – doch noch ist nicht der leiseste Frühlingshauch in Sicht. Da hilft auch nicht die gerade erfolgte Umstellung auf die Sommerzeit, irgendwer müsste zusätzlich noch am Thermometer reiben…

…wir wünschen euch trotzdem Frohe Ostern!

(ima)

Exklusiv: Das Dschungelcamp aus der Sicht von Gastkolumnistin Kiki

15 Jan

Eigentlich, so dachten wir, könnte das Niveau nicht mehr unterschritten werden: Doku-Soaps mit Fremdschäm-Faktor, Bohlens Supersternchen-Arena, und dann natürlich das Dschungelcamp. Halbnackte Tatsachen, peinliche Wahrheiten, die am Lagerfeuer dank Mikros und versteckter Kamera ans Licht der Öffentlichkeit kommen, und jede Menge tierischer Ekelkomponenten, bei deren Einsatz in Good Old Germany schon längst die Tierschutzbehörde auf die Barrikaden gegangen wäre.

Doch siehe da: Es geht noch was. Die aktuelle Staffel des Dschungelcamps hat tatsächlich Unterhaltungswert! Ein dauerkotzendes Modell, ein Schlagersänger, der seine Fahne… pardon, seine Eier in den Wind hängt, und ein Superstar-Anwärter, der bei aller Naivität den Beschützerinstinkt im Zuschauer weckt. Unsere Gastkolumnistin Kiki hat den Montagabend in ihre ganz eigenen und exklusiv für unsere Leser gereimten Worte zusammengefasst. Freut Euch darauf! Und los geht’s:

Tag 4:

Am Tage vier der Nordsee-Klaus
hängt seinen Arxxx und Glocken raus.
Er dreht sich um, dann zieht er blank,
es baumelt seine Samenbank.

Am Abend herrscht erneute Not:
Zur Prüfung ging das Dschungelbrot.
Bei Georgi wurde Food geordert,
doch war „Miss Günstig“ überfordert.

Sie läuft im Rad und dreht und dreht,
was, weil es stinkt, so gar nicht geht.
Die Grillen zirpen ihr im Haar,
wo vorher schon ‚ne Made war.

Wohin sie faßt, sie schreit und quiekt,
weil es in ihrer Hose piekt.
Ganz kurz muss sie sich fokussieren,
dann geht sie sich gescheit blamieren.

Ein Fellbikini und 3 Sterne
sind der Gewinn: So hamwer’s gerne.
Das Camp ist wenig hingerissen,
man fühlt sich wieder angeschissen.

Was wär heut‘ noch erwähnenswert…
die Georgi ist so liebenswert,
man wird sie immer wieder wählen,
sich durch die Prüfungen zu quälen…

Die 1. Live-Show bei The Voice of Germany!

22 Nov

Die Castingflut überrollt die Medien-Landschaft – fast jeder Fernsehsender hat mittlerweile seine eigene Talente-Show. Während der „Klassiker“ DSDS mit den Jahren zur Freak-Show mutiert ist, deren Teilnehmer und Gewinner es schwer haben, sich im Anschluss an die Sendung dauerhaft durchzusetzen, während Popstars und -sternchen im Kunstlicht immer schneller ihrer Halbwertszeit entgegenflattern, gibt es doch zumindest noch eine Casting-Show, die sich ein Quantum Seriosität bewahrt hat.

Die Rede ist von „The Voice of Germany“. Auch wenn ich – als Kind der 8Oer – zugegebenermaßen niemals viel mit Nena anfangen konnte: Als Jurorin macht sie einen guten Job, ebenso wie ihre „Konkurrenten“, das irische Urgestein Rea Garvey, die Freizeit-Cowboys von Boss Hoss und Sonnenbrillen-Fetischist Xavier Naidoo. Man merkt: Alle Fünfe verstehen wirklich was von Musik und Kreativität, im Gegensatz zu Dieter Bohlen, der seine simplen Plastik-Pop-Reime in der Soundschüttelmaschine zusammenzumixen scheint.

Heute ist Showtime – die nach den „Battles“ verbliebenen 32 Kandidaten kämpfen heute in Zweiergruppen ums Weiterkommen in die nächste Runde. Das Wort und die Entscheidung haben heute sowohl die Mentoren der Kandidaten als auch das Fernsehpublikum – beide haben die Wahl. Der betreuende Juror darf seine Gunst in Prozentpunkten ausdrücken. Gefallen ihm beide Kandidaten gleich gut, gibt er jedem 50 Prozent, findet er Nummer 1 um Längen besser als Nummer 2, kann er beispielsweise dem ersten Teilnehmer 80 Prozent Stimmanteil zuordnen und dem zweiten nur 20 Prozent. Dazu kommen die Stimmen der Zuschauer am Fernsehschirm, die anrufen können für ihren Favoriten. Wer die Nase vorn hat, entscheidet sich dann, wenn beide Ergebnisse addiert werden. Heute steht also nicht nur Musik, sondern auch eine Übungsstunde für die Wahrscheinlichkeitsrechnung auf dem (Fernseh-) Programm.

Und hier sind sie, die Kandidaten, die am Donnerstag, 22., und Freitag, 23. November, auftreten:

Team Rea:

Jenna Hoff (22), aus Berlin

Nick Howard (30), London-New York-Berlin

Karo Fruhner (25), Köln

Bianca Böhme (20), Annaberg-Buchholz

Rayland Horton (41), Hamburg

Michelle Perera (27), Berlin

Evi Lancora (24), Hannover

Michael Heinemann (26), Dresden

Team Xavier:

Freaky T (35), Kerkrade

Marcel Gabriel (24), Bad Harzburg

Momo Djender (42), Berlin

Jesper Jürgens (25), Hamburg

Michael Lane (26), Dorfhaus

Iveta Mukuchyan (25), Hamburg

Gil Ofarim (30), München

Brandon Stone (32), Berlin

Team Nena:

Sami & Samira Badawi (28 & 25), Kumhausen

Aisata Blackman (32), Zaandam, NL

Eva Croissant (21), Karlsruhe

Brigitte Lorenz (42), Witten

Menna Mulugeta (20), Weiler

Neo (18), Baden, CH

Isabell Schmidt (23), Greifswald

Michel Schmied (24), Hüttenberg

Team Boss Hoss:

James Borges (24), Rumelange, L

Keye Katcher (21), Berlin

Rob Fowler (40), Berlin

Lida Martel (29), Hamburg

Tiffany Kirkland (30), Darmstadt

Christin Kieu (30), Hockenheim

Steffen Reusch (21), Hamburg

Raffa Shira (30), Karlsruhe

So, und jetzt viel Spaß beim Gucken!

Foto: © SAT.1/ProSieben/Richard Hübner