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Corona ist Krieg – ein Erfahrungsbericht

28 Mai

2021 – Obwohl sie seit Beginn der Pandemie sehr vorsichtig ist und sich aus Überzeugung an alle Vorgaben hält, erwischt es eine Freundin am Mittwoch nach Ostern (7. April) doch: Der Corona-Schnelltest ist positiv! Zunächst scheinen die Symptome eher mild, aber nach zehn Tagen der kontinuierlichen Verschlechterung ist sie froh, im Krankenhaus dann mit ausreichend Sauerstoff versorgt und vom Krankenhauspersonal umsorgt zu werden – auch die Intensivstation bleibt ihr nicht erspart.

Wie sie sich bis zu Entlassung aus dem Krankenhaus am 27. April erfolgreich zurück gekämpft hat, ihre Gedanken und Ängste in dieser Zeit, hat sie für die Schwäbische Zeitung in einem Corona-Tagebuch festgehalten, das ihr HIER lesen könnt. Die 0,99 Cent fürs Lesen des Artikels lohnen sich – besonders für die, die immer noch glauben, dass es sich um eine Grippe handelt! (ima)

Bleibt gesund!

Gil Ofarim: Freiheit in mir

14 Dez

2020 – Der Münchner Musiker Gil Ofarim befindet sich in bester Gesellschaft, wenn am 1. Juni 2021 seine Biografie „Freiheit in mir“ im Droemer-Knaur-Verlag erscheint. Bereits im Oktober diesen Jahres legte Musiker-Kollege Samu Haber mit „Forever Yours“ vor. Nach über 20 Jahren im (musikalischen) Rampenlicht hat Gil Ofarim ganz sicher eine Menge zu erzählen…wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt darauf! (ima)

Aus dem Pressetext:

Durch Höhen und Tiefen in die Freiheit 

In seinem Buch erzählt der Musiker Gil Ofarim die Geschichten und Hintergründe zu seinem Album „Alles auf Hoffnung“, auf das ihn dieses Leben vorbereitet hat. Wir dürfen ihn auf einer Reise durch die Extreme eines Lebens begleiten, das sich trotz seiner Einzigartigkeit in den universellen Aspekten von unseren eigenen Erfahrungen und unserem individuellen Erleben gar nicht so sehr unterscheidet. 

Gil Ofarim nimmt uns auf der Reise durch das Dickicht aus Gefühlen und Erfahrungen an die Hand und lehrt uns, niemals stehen zu bleiben – auch wenn wir nicht immer wissen, wohin unser Weg führt. Wir lernen den kreativen Ausnahme-Künstler auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens kennen, und treffen auf einen nachdenklichen bodenständigen Mann, der die Menschen um sich herum allein mit seinem tiefsinnigen Da-Sein unterstützt, inspiriert und motiviert: „Ich befinde mich auf einer Reise, die noch lange nicht beendet ist. Ich habe viel erlebt und noch mehr zu erzählen. Man kann am Ende zwar nichts mitnehmen, aber vielleicht hinterlässt man seine Fußspuren, an denen sich andere orientieren können. Vielleicht inspiriert man jemanden oder verändert sogar etwas. Damit wäre mein Ziel schon erreicht.“ 

Gil Ofarims bewegende Geschichte lässt uns spüren, worum es wirklich geht im Leben: Sich selbst treu zu bleiben, immer wieder aufzustehen und weiter zu gehen, die Hoffnung niemals aufzugeben – und die Welt täglich ein bisschen besser zu machen.

Konzerte in Zeiten von Corona #2

14 Sept

2020 – So schade, dass die Möglichkeiten für Konzerte mit Abstand gerade in Bayern doch recht spärlich sind. Dass es funktioniert, beweist das Hard Rock Cafe in München mit dem Akustik-Konzert von Gil Ofarim am Sonntagmorgen zur Frühstückszeit. Die Tickets für das bestuhlte Konzert – man saß an 2er bis 6er Tischen – waren in kürzester Zeit ausverkauft. Der Bedarf beim Musikpublikum ist also groß.

Wir haben einen entspannten Sonntagvormittag mit gut einer Stunde gefühlvoll-rockiger Musik genossen. Gil Ofarim versteht es meisterhaft, seine Zuhörer mit seiner einzigartigen Stimme und großartigen Texten in seinen Bann zu ziehen. Da bedarf es tatsächlich nicht mehr als einer Gitarre, eines Keyboards und eben dieser einfühlsamen Stimme. Überwiegend hören wir Songs aus dem aktuellen Album „Alles auf Hoffnung“, aber auch den ein oder anderen älteren Song und ein absolut phantastisches Cover von „Shallow“ – mehr Gefühl geht echt nicht!

Es gibt kaum etwas Schöneres als Livemusik! Kreative Konzert-Konzepte wie jetzt im Hard Rock Cafe sind also nach wie vor gefragt und werden dankbar angenommen. (ima)

Konzerte in Zeiten von Corona

2 Jul

2020 – Ein Konzertbesuch in Zeiten von Corona? Ja, das geht! An einem Freitagabend im Juni erleben wir ein solches Konzert in der St. Lukas-Kirche im Münchner Lehel. Zugegeben, es ist etwas gewöhnungsbedürftig mit Maske und Abstand, aber trotzdem ganz wunderbar, mal wieder Livemusik zu genießen.

Xavier Darcy, der Münchner Singer/Songwriter mit britischen und französischen Wurzeln, hatte eingeladen und nicht zu viel versprochen, was die Akustik und das Ambiente angeht: „Nach längerer Zwangspause freue ich mich, mein erstes Konzert des Jahres 2020 ankündigen zu dürfen. Freitag 26. Juni spiele ich für euch in Münchens historischer Lukaskirche. Der gotische Innenraum und die epische Akustik wird für eine einzigartige Kulisse sorgen.“

Mit ca. 100 Personen ist das Konzert in der Kirche ausverkauft. Wir sitzen locker verteilt in den Kirchenbänken – immer nur vier Personen pro Bank und eine Bank Abstand dazwischen – und hatten Glück, beim Einlass Platznummern für eine der ersten Reihen zugeteilt zu bekommen. Insofern nicht nur ein fantastisches Hörerlebnis dank der Akustik, sondern auch ein guter Blick auf den Entertainer Xavier, dem es zusammen mit seinem Keyboarder gelingt, trotz der ungewöhnlichen Umstände eine tolle Konzertatmosphäre zu schaffen und die Besucher nach knapp zwei Stunden mit einem sehr guten Gefühl nach Hause zu schicken.

Zu hören gab es ein buntes Potpourri mit älteren, bekannten und ganz neuen Songs. Nicht fehlen durfte dabei natürlich „Jonah“, mit dem Xavier Darcy 2018 den zweiten Platz des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest belegte.

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Fazit: Wir wünschen uns, dass es mehr solcher Konzerte in diesen Zeiten gibt! (ima)

Buchempfehlung: The Hate U Give

15 Jun

41LSXYItV-L._SY346_2020 – Nachdem uns Corona einen kräftigen Strich durch den Konzertkalender gemacht hat, bleibt wieder mehr Zeit für Bücher. Gerade habe ich auf Empfehlung unserer Bücherspezialistin den bereits im Juli 2017 erschienenen Jugendroman „The Hate U Give“ von Angie Thomas gelesen – eine spannende Geschichte mit aktuellem politischen Hintergrund.

Klappentext: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen.

»Hochaktuell und sprachgewaltig wird hier gegen Rassismus angeschrieben!«, Deutschlandradio Kultur

»Ein Kompaktkurs der rassistischen Strukturen des Lebens im Amerika unserer Zeit.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Roman – leider aktueller denn je – ist die Vorlage  zum gleichnamigen Kinofilm von 2019 mit Amandla Stenberg (Trailer).  ima