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Before I Met Supergirl

4 Nov

2025 – Heute bin ich über den Link zum neuen Album „Before I Met Supergirl“ von Rea Garvey gestoßen. Hatte das VÖ-Datum 31.10.2025 irgendwie nicht auf dem Schirm. Und was soll ich sagen: Es ist ein in meinen Ohren sehr schönes Album geworden. Auf der neuen CD findet sich der bewährte und geschätzte Rea Garvey-Sound, aber auch moderne Klänge wie bei „Girl You’re Going To Get It All“, Rap-Parts bei „Mercy“ oder ungewohnt Rockiges wie „Head In My Hands“, was mir sehr, sehr gut gefällt. Ferner sind mit „Candlelight“ und „Sorry Days“ zwei bekannte Songs im 2025-Remastered-Sound mit drauf. Es lohnt sich auf jeden Fall, die 14 Songs öfter anzuhören und mitzugrooven.

„Before I Met Supergirl“ ist der Soundtrack zu Rea Garveys Buch mit demselben Titel, das ebenfalls bereits als Hardcover, E-Book und Hörbuch zu haben ist. Es erzählt von „Verlust und Liebe, von Angst und Aufbruch, von dem Mut, anders zu sein.“ (ima)

Klappentext: Rea Garvey erzählt die bewegende Geschichte seiner Herkunft: Irland. Ein Land, in dem Regen und Licht, Stolz und Zweifel, Freiheit und Tradition untrennbar verwoben sind. Vom wilden Lachen in einem überfüllten Bungalow voller Geschwister bis zu nächtlichen Techno-Ekstasen in Belfast, von Rebellionen gegen das System bis zu Momenten reiner Ehrfurcht vor dem Leben – Rea öffnet die Türen zu Erinnerungen, die ihn geformt haben – mal komisch, mal schmerzhaft, immer ehrlich. Es sind Geschichten von Verlust und Liebe, von Angst und Aufbruch, und vom unerschütterlichen Traum, Musik zum Kompass zu machen. Erzählungen über das Erwachsenwerden auf Irisch – roh, poetisch, voller Herz und so lebendig, als wäre es gerade eben erst passiert. Seine Geschichten sind eine Einladung: nachzuspüren, woher wir kommen, was uns prägt – und warum Glaube manchmal der einzige Halt ist.

Neues Musikformat „Song Trip“ im ZDF

28 Jun
(C) ZDF – Gehen für „Song Trip“ auf Reisen: das Rap-Kollektiv 01099 (v. l.), Alice Merton (h. l.), LEA (h. M.) Max Giesinger (h. r.), und Eva Briegel mit ihrer Band Juli

2025 – Am Freitag, 4. Juli um 23.45 Uhr startet die neue Musikdoku „Song Trip“ im ZDF. Ich habe mir die drei Teile von Max Giesinger und Team in der Mongolei schon vorab in der 3sat Mediathek angeschaut. Das ZDF beschreibt die neue Sendereihe wie folgt: In der fünfteiligen Reihe „Song Trip“ gehen deutsche Pop- und Rockstars auf Weltreise, um jeweils eine andere Kultur, vor allem aber eine andere Musik kennenzulernen. Der Sänger Max Giesinger reist in die Mongolei, um dort seinen Hit „80 Millionen“ zusammen mit einheimischen Musikerinnen und Musikern neu zu interpretieren. Die Mongolei ist bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften: von endlosen Steppen über majestätische Gebirge bis hin zu wüstenähnlichen Regionen. Max Giesinger lernt hier den international bekannten Kehlkopfsänger Batzorig Vaanchig sowie die mongolische Sängerin und Rapperin Twinpearly kennen. Er übernachtet während seiner Reise in der mongolischen Steppe, reitet auf einem Pferd und lernt die Morin khuur kennen, eine mongolische Pferdekopfgeige.“ Quelle ZDF

Mein Fazit nach der ersten Etappe in der Mongolei: Es ist eine sehr interessante Musikdoku-Reihe mit intensiven Begegnungen, Einblicken in die Welt und Zusammenarbeit von Musikern aus unterschiedlichen Kulturen, krass schönen Landschaftsbildern und herzlichen Menschen! Das Song-Ergebnis war überraschend – die tiefen Töne des fremden Instruments und auch die neuen Zeilen der Rapperin haben gut gepasst. Aber ich denke, um den Song an sich geht es letztendlich gar nicht, sondern um den Weg dahin. Tolle Idee, tolle Doku, vovon ich mir sicher noch ein paar weitere Etappen ansehen werde. Schade, dass es aufgrund der Sendezeit vermutlich gar nicht so viele Leute erreichen wird, weshalb ich hier die Mediatheken von ZDF und 3sat empfehlen möchte. (ima)

Musiktipp: Korrektur der Zeit

28 Mär
Screenshot aus YouTube

2025 – In der heutigen Zeit würde man sich wahrlich wünschen, dass man manche Dinge, Erlebnisse, Ereignisse, Entscheidungen, Wahlen etc. korrigieren könnte! Da uns das im Nachhinein aber nicht möglich ist, müssen wir damit leben und sollten immer versuchen, nach vorne zu schauen! Ohne Wertung von Ereignissen in der Vergangenheit, möchten wir allen, die deutsche Rockmusik mit aussagekräftigen Texten lieben, die neue Single „Korrektur der Zeit“ (VÖ 28.03.2025) von Gil Ofarim empfehlen. (ima)

The Coronas – Thoughts & Observations Tour

19 Mär

2025 – Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt, ein Konzert der irischen Indie-Rock/Pop-Band The Coronas in München zu besuchen. Sie spielten am Montagabend im Ampere (Muffatwerk) im Rahmen der „Thoughts & Observations“-Tour das erste von sechs Konzerten in Deutschland. Die Band ist als einer der besten Live-Acts Irlands schon lange erfolgreich unterwegs – auch weltweit u. a. mit ausverkauften Tourneen in den USA, Kanada und Australien. Bei uns spielen sie immer noch in kleineren Clubs.  Die drei Bandmitglieder (Danny O’Reilly, Graham Knox und Conor Egan) werden auf der aktuellen Tour von zwei Gastmusikern sowie der Schwester des Bandleaders Roisin O’Reilly unterstützt. Als Support Act fungierte @thisiswolff. Uns hat der irische Sound, der oft mit Coldplay verglichen wird, sehr gut gefallen. (ima)

Die Setlist umfasste Songs des neuen Albums und natürlich auch ältere Stücke: Confirmation – Strive – The Long Way – Haunted – Dreaming Again – Ghosting – Speak Up – All The Others – Closer To You – Give Me A Minute – Lost In The Thick Of It – Soundtrack – Addicted To Progress – Unbelievable Scenes – Just Like That – Taibhsi nó Laochra/Heroes or Ghosts – Hearts For Eyes – What A Love – San Diego Song

Ein paar weitere Fotos gibt es hier…

People Watching mit Sam Fender

13 Mär

2025 – Ein sehr gelungener Start in unser Konzertjahr mit Sam Fender auf seiner „People Watching“-Tour am Mittwochabend im Zenith in München. Der englische Shootingstar des Indie-Rocks hat im Februar dieses Jahres nach „Hypersonic Missiles“ (2019) und „Seventeen Going Under“ (2021) sein drittes #1-Album (in UK) „People Watching“ am Start, mit dem er derzeit in Europa tourt.

Nach dem Backstage Werk und der Tonhalle füllte Sam Fender mit seiner genialen 7-köpfigen Liveband nun auch das Zenith bis zum letzten Stehplatz. Sam ist kein Freund der großen Worte, er überzeugt lieber mit mitreißendem rockigen Gitarrensound und seinen Songs mit inhaltsreichen Texten. In München startete er gleich mal fulminant mit „Dead Boys“ in den Abend. Die Setlist war ein guter Mix aus den Songs der neuen Scheibe sowie seinen bekannten Hits. Die Stimmung in der Halle war nicht zuletzt wegen der vielen britischen Fans großartig. Der Sound wurde von einer beeindruckenden und farbenfrohen Videoinstallation unterstützt. (ima)

Die Setlist:
Dead Boys – Getting Started – Arm’s Length – People Watching – Crumbling Empire – Will We Talk – Tyrants – Howdon Aldi Death Queue – TV Dinner – Spit Of You – The Borders – Little Bit Closer – Seventeen Going Under – Something Heavy – Hypersonic Missiles

Ein paar weitere Fotos gibt es hier…